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WÖRTH: Vogelgrippevirus in Wörth nachgewisen worden

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Im Landkreis Germersheim ist bei Tieren eines Rassegeflügelbestandes in Wörth das Vogelgrippevirus nachgewiesen worden. Bei insgesamt 45 Proben wurde in elf Fällen der Influenza A-Virus und darunter sieben Mal der Subtyp H5 festgestellt. Um eine mögliche Verbreitung des Vogelgrippevirus zu verhindern, müssten radikale Maßnahmen getroffen werden, hießt es gestern im Rahmen der einberufenen Pressekonferenz. Die Veterinärin bei der Kreisverwaltung Germersheim, Dr. Maike Wagner:

Insgesamt müssen rund 600 Rassetiere des Zuchtvereins aus Wörth getötet werden. Nach Informationen des Vorsitzenden des Rassegeflügelzuchtvereins Wörth, Joachim Gottschang, liegt der finanzielle Schaden bei rund 100.000 Euro. Wie die Kreisverwaltung gestern mitteilte, sollen bei allen 30 Betrieben im Umkreis von einem Kilometer in den kommenden Tagen Proben entnommen werden, um zu überprüfen, ob weitere Geflügeltiere betroffen sind. Der Landkreis Südliche Weinstraße sei nach aktuellen Kenntnissen von der Gefahr des Vogelgrippevirus ausgeschlossen.