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WÖRTH: Tötung von 600 Tieren des Geflügelzuchtvereins konnte vorerst abgewendet werden

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Die Tötung von rund 600 Tieren eines Geflügelzuchtvereins in Wörth ist vorerst vom Tisch. Das hat die zuständige Kreisverwaltung gestern mitgeteilt. Demnach könne rund ein Drittel der Vögel gerettet werden. Wie der Landrat des Landkreises Germersheim Dr. Fritz Brechtel jetzt mitteilte, hat das Ministerium gestern einem von ihm eingebrachten Kompromissvorschlag unter Vorbehalt zugestimmt. Demnach müssen die Tiere des Zuchtvereins in geschlossenen Ställen untergebracht und regelmäßig auf das Vogelgrippe-Virus getestet werden. Ausschlaggebend für die Entscheidung des Ministeriums war offenbar auch, dass die Tiere nicht an dem besonders gefährlichen Virus H5N8 erkrankt sind, sondern nur der etwas weniger gefährliche Subtyp H5 festgestellt wurde. Bereits am Montag hatte die Kreisverwaltung berichtet, dass insgesamt sieben Tiere des Bestandes mit der Vogelgrippe infiziert seien. Um eine weitere Verbreitung des Virus auszuschließen, sei eine Keulung aller Tiere des Geflügelzuchtvereins unumgänglich, hieß es am Montag. Dies gehe aus einer Anordnung des Landesministeriums hervor. Der Geflügelzuchtverein in Wörth war der erste Tierhalter in Rheinland-Pfalz, bei dem die Vogelgrippe nachgewiesen wurde.