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Verbot bei „Game of Thrones“: Das durfte in „Die Schlacht der Bastarde“ auf keinen Fall passieren

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– Achtung: Es folgen Spoiler zu “Game of Thrones” Staffel 6 Folge 9 – “Die Schlacht der Bastarde”! –

In der neuesten Episode von “Game of Thrones” wurden wie Zeuge, wie die beiden Bastarde Jon Schnee (Kit Harington) und Ramsay Bolton (Iwan Rheon) in einer gewaltigen Schlacht aufeinandertrafen. Da man dem sadistischen Ramsay alles Schlechte dieser Welt gönnte, drückte wohl jeder Jon Schnee die Daumen.

“Die Schlacht der Bastarde” in unserer Review

Letztlich triumphierte dieser auch, schlug seinen Widersacher zu Klump und ließ seine (angebliche) Halbschwester Sansa (Sophie Turner) den Rest erledigen. Diese rächte sich an ihrem Ehemann, indem sie dessen vermeintlich treue Hunde auf ihn losließ, die ihr blutiges Werk vollrichteten. Ein angemessener Abgang, für einen verachtenswerten Charakter. Doch der Regisseur der Folge, hatte eigentlich andere Pläne mit Ramsay.

In einem Interview mit Entertainment Weekly äußerte sich Miguel Sapochnik zu “Die Schlacht der Bastarde” und verriet, was er ursprünglich mit Ramsay erreichen wollte.

“Ich muss zugeben, dass ich ein bisschen Mitleid mit den Zuschauern für Ramsay wecken wollte, auf diese wundervolle Art, in der ‘Game of Thrones’ solche Momente auf den Kopf stellt. Aber waren deutlich: Sie wollten nicht, dass jemand Sympathien für Ramsay entwickelt und dieses Mal wollten sie Blut sehen.”

Der Tod von Ramsay Bolton wird durch die Fantasie schlimmer

Da viele den Tod von Ramsay als gelungen betrachten, haben David Benioff und Dan Weiss wohl die richtige Entscheidung getroffen. Zumal es ohnehin schwierig geworden wäre, beim Zuschauer Mitleid gegenüber Ramsay hervorzurufen. Dafür waren seine Taten im Vorfeld schlicht zu erschreckend gewesen.

Dies sieht auch Miguel Sapochnik im weiteren Verlauf des Interviews so, denn die Zuschauer hätten schließlich lange auf diesen Moment gewartet: “Ramsay muss sterben und das auf grausame Art”. Der Regisseur begründet ebenfalls seine Entscheidung, den Tod von Ramsay nicht direkt zu zeigen, da die Vorstellung viel brutaler sei, als das, was eigentlich zu sehen wäre.