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„Toni Erdmann“ geht ins Oscar-Rennen

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Acht  Filme waren eingereicht worden, um Deutschland bei den Oscars würdig zu vertreten – darunter Titel wie Er ist wieder da, Der Staat gegen Fritz Bauer – und Toni Erdmann. Diese grandiose Komödie mit Peter Simonischek als besorgtem Vater, der ein Alter Ego erfindet um sich seiner Tochter (Sandra Hüller) wieder zu nähern, geht letztlich auch ins Rennen um eine der berühmten Statuen.

Toni Erdmann’ stach unter den acht Einreichungen vor allem durch seine konsequente künstlerische Handschrift hervor, lautete die Begründung der Jury. Eine ebenso mutige wie stilsichere filmische Seelenschau am Puls der Zeit.

Ob das Werk von Regisseurin Maren Ade aufgerufen wird, wenn es in der Kategorie Bester nicht-englischsprachiger Film heißt and the Oscar goes to … erfahren wir am 26. Februar, wenn in Los Angeles die Crème de la Crème Hollywoods zusammenströmt, um sich und ihre Werke zu feiern.

Zeit wäre es eigentlich mal wieder: Das letzte Mal, dass einem deutschen Meisterwerk diese große Ehre zuteil wurde, war im Jahr 2007. Damals hatte es sich um das DDR-Drama Das Leben der Anderen von Florian Henckel von Donnersmarck, dem einer der begehrten Goldjungen verliehen wurde.

Der Trailer zu Toni Erdmann