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„The Wolf of Wall Street“: Leonardo DiCaprio muss vor Gericht erscheinen

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Ein Richter in New York hat kürzlich zugelassen, dass Leonardo DiCaprio als Zeuge vor Gericht erscheinen muss, wie The Hollywood Reporter berichtet. Gegenstand des behandelten Falls ist der biographische Film “The Wolf of Wall Street“, in dem DiCaprio als extravaganter Aktienhändler Jordan Belfort zu sehen ist. Darüber hinaus war der Schauspieler mit seiner Produktionsfirma Appian Way Productions an dem fünffach Oscar-nominierten Werk beteiligt.

In dem vor Gericht behandelten Fall geht es um die im Film dargestellte Figur des Nicky Koskoff, der in “The Wolf of Wall Street” von P.J. Byrne verkörpert wurde. Andrew Greene, früherer Manager von Stratton Oakment, behauptet, dass der Charakter von Koskoff auf ihm basiere und verlangt Schadensersatz in Höhe von 15 Millionen US-Dollar, da die unvorteilhafte Darstellung der Figur seinen Ruf geschädigt habe. Koskoff erscheint in der Tragikkomödie als Toupetträger, der sich einem exzessiven Lebensstil hingibt und Morddrohungen äußert.

In dem Fall mussten bereits Regisseur Martin Scorsese und Drehbuchautor Terence Winter Aussagen tätigen. Die Verteidigung hat zunächst versucht, die Vorladung von Leonardo DiCaprio zu verhindern, mit Hinweisen auf die zuvor geschehen Aussagen und den Umstand, dass DiCaprio nicht am Drehbuch beteiligt war. Der Richter stimmte jedoch dem Antrag der Anklage zu, womit vermutlich die Verwicklung von DiCaprios Produktionsfirma in die Finanzierung des Films näher beleuchtet werden soll.