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SÜW: Landkreis plant Einführung von „Katwarn“ und „Nina“

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Der Kreis Südliche Weinstraße plant die Einführung der beiden Warnsysteme „Katwarn“ und „Nina“, um die Bürgerinnen und Bürger in Gefahren- und Katastrophenfällen über ihr Mobiltelefon informieren und warnen zu können. Nach Mitteilung der Kreisverwaltung habe der Kreisvorstand sich für die Einführung entschieden – nun müsse lediglich noch der Kreisausschuss dem Vorhaben zustimmen. Die Landrätin der Südlichen Weinstraße, Theresia Riedmaier, sieht in solchen Warn-Apps eine sinnvolle Investition in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Dennoch habe man sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, denn die vorhandenen Systeme hätten ihre Vor- und Nachteile, so Riedmaier. Deshalb habe man sich letztlich auch für eine Kombination der beiden Systeme „Katwarn“ und „Nina“ entschieden, da man so verschiedene Wege der Datenübermittlung nutzen kann. Während „Katwarn“ das Mobilfunknetz zur Übermittlung von Warnungen nutzt, arbeitet „Nina“ sattelitengestützt – das biete eine zusätzliche Absicherung. Beide Apps sind für die Bürgerinnen und Bürger kostenlos. „Nina“ würde sofort zur Verfügung stehen und soll nach der Zustimmung des Kreisausschusses zeitnah eingeführt werden. Für „Katwarn“ müsse man noch organisatorische und finanzielle Vorbereitungen treffen – hier sei mit einer Einführung Anfang 2017 zu rechnen. Über den genauen zeitlichen Ablauf will der Landkreis zeitnah informieren.