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Stress um „Deadpool 2“: Darum wirft der Regisseur überraschend das Handtuch

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Ausgerechnet der Außenseiter Deadpool wehte dem Superhelden-Kino Anfang des Jahres frischen Wind ein und sorgte zumindest kurzfristig dafür, dass Hollywood über eine neue Ausrichtung des beliebten Genres nachdachte. Definitiv geblieben ist allerdings die Ankündigung, dass der Anarcho-Wüterich einen zweiten Teil spendiert bekommt, der Anfang 2018 in die Kinos kommen soll. Ob dieser Zeitplan nach dem Ausstieg von Tim Miller noch aufrecht gehalten werden kann, ist im Moment allerdings unklar.

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Wegen künstlerischer Differenzen: Tim Miller wird nicht Regisseur von Deadpool 2

Der Vertrag war zwar noch nicht unterschrieben, dennoch galt eine weitere Zusammenarbeit zwischen Ryan Reynolds und Tim Miller als sichere Angelegenheit. Nun haben sich der Schauspieler und sein Regisseur allerdings über die künstlerische Ausrichtung ihres neuen Films verworfen, was schließlich zum Ausstieg von Tim Miller führte.

Zwar gibt es keine offiziellen Begründungen bis auf die Floskel der künstlerischen Differenzen, dennoch sickerten vielerorts Gerüchte durch, worum es in dem Streit konkret gehen könnte. So seien sich Ryan Reynolds und Tim Miller generell über die Tonalität der Fortsetzung nicht einig geworden und sollen auch unterschiedliche Vorstellungen über die Besetzung von Cable gehabt haben. So soll Ryan Reynolds unbedingt am flapsig-anarchischen Ton des Erstlings festhalten wollen, während der Regisseur einen anderen, gediegeneren Ansatz verfolgte.

Was die Besetzung von Cable angeht, so machte sich Tim Miller für den Schauspieler Kyle Chandler stark, Ryan Reynolds konnte er mit dieser Wahl allerdings nicht begeistern. Wir müssen nun also abwarten, wer jetzt das Ruder übernimmt und ob es zu Verzögerungen bei der Produktion von Deadpool 2 kommen wird oder nicht.