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Speyer: Wahl der Kirchenbezirksverteter aus Landau war rechtens

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Die Wahl der Vertreter des Kirchenbezirks Landau in die Landessynode der Evangelischen Kirche der Pfalz war rechtens – das hat jetzt das Verfassungs- und Verwaltungsgericht der Evangelischen Kirche der Pfalz entschieden. Es wies die Klage des Landauer Pfarrers Friedhelm Hans ab. Hans hatte die Wahl des geistlichen Vertreters Volker Janke und der beiden weltlichen Vertreter Eberhard Rau und Ulrich Sarcinelli in die Landessynode angefochten. Seine Begründung unter anderem: Die beiden weltlichen Vertreter würden keinem Presbyterium angehören, was in der Wahlsitzung aber nicht bekannt gewesen sei. Dies entspräche nicht dem Wesen der pfälzischen Landeskirche, die sich von unten nach oben aufbaue. Sowohl Landeskirchenrat als auch Kirchenregierung hatten den Einspruch des Landauer Pfarrers zuvor bereits als unbegründet zurückgewiesen. Janke, Rau und Sarcinelli wurden vorläufig zur Landessynode zugelassen – gegen diese Entscheidung hatte Hans beim Kirchengerichtshof der Evangelischen Kirche in Deutschland Beschwerde erhoben – allerdings ohne Erfolg. Eine Urteilsbegründung zum aktuellen Urteil des Verfassungs- und Verwaltungsgericht der Evangelischen Kirche der Pfalz steht nach Angaben der Evangelischen Kirche der Pfalz noch aus.