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„Scarface“-Remake: Neuer Regisseur soll übernehmen

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Die Verantwortlichen von Universal liebäugeln schon seit längerer Zeit mit einem erneuten Remake von Howard Hawks‘ Gangsterfilm-Klassiker aus dem Jahr 1932. Immerhin gilt Brian de Palmas erstes Remake als Meilenstein des 1980er-Jahre-Kinos und genießt ungebrochen Kultstatus. Al Pacinos wilder Ritt als kubanischer Krimineller, der in die USA flieht und dort zum gefürchteten Drogenbaron aufsteigt, markiert den endgültigen Schlusspunkt von New Hollywood und setzte seinerzeit visuell ebenso Maßstäbe wie mit seinem Synthesizer-getränkten Soundtrack von Giorgio Moroder.

Antoine Fuqua ist Universals Wunschkandidat für die Regie beim “Scarface”-Remake

Das angestrebte Remake des Remakes soll nach dem gleichen Muster wie 1983 realisiert werden und entsprechend einen neuen gesellschaftspolitisch relevanten Anstrich erhalten. Der titelgebende Gangster soll ähnlich wie Tony Montana ein Immigrant sein, der neue Handlungsort Kalifornien verweist auf die Probleme der US-amerikanischen Einwanderungspolitik, die in einem Grenz-Staat wie Kalifornien naturgemäß besonders deutlich zu sehen sind.

Mit Antoine Fuqua steht nun ein Regisseur auf dem Wunschzettel von Universal, der dieser Aufgabe gewachsen sein dürfte. Filme wie “Training Day” und “Gesetz der Straße Brooklyn’s Finest” sind eindrucksvolle Beweise dafür, dass der Filmemacher nicht nur sein Handwerk versteht, sondern sich auch mit dem Thema Drogenkriminalität filmisch hinlänglich beschäftigt hat. Weitere Argumente findet ihr im Trailer.