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„Rogue One“: Wird uns das echte Ende des nächsten „Star Wars“-Films gar nicht gezeigt?

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Für Godzilla-Regisseur Gareth Edwards ist Rogue One: A Star Wars Story zweifellos der bisherige Höhepunkt seiner Karriere. Allerdings drängt sich zunehmend die Frage auf, inwiefern wir ab dem 15. Dezember 2016 wirklich seine Arbeit sehen können. Ende Mai erreichten uns die ersten Berichte, dass für Rogue One: A Star Wars Story einige Nachdrehs nötig sind, was in der Fangemeinde für allgemeine Verunsicherung sorgte.

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Je nachdem, welche Quelle man zu Rate zog, waren die Sorgen entweder begründet oder übertrieben. Mal hieß es, dass bis zu 40 Prozent neu gedreht werden müssten, von offizieller Seite wurde dies jedoch vehement dementiert. Dort sprach man lediglich davon, dass die nachgeschobenen Dreharbeiten schon von Anfang an geplant waren, wie es Disney eben auch mit den Marvel-Filmen handhabt. Ein neuer Bericht von The Hollywood Reporter deutet jedoch daraufhin, dass es doch gravierende Änderungen gab.

Das eigentliche Ende von Rogue One soll überarbeitet worden sein

Die News informiert uns über die Arbeit von Tony Gilroy, Autor mehrerer Bourne-Filme, der Rogue One während der Nachdrehs unterstützte. Anfänglich schrieb er neue Dialoge und Szenen, letztlich arbeitete er zusammen mit dem Regisseur Gareth Edwards auch an der Postproduktion. Dabei soll laut The Hollywood Reporter das Ende überarbeitet worden sein, was angeblich einige Probleme hatte. Leider bleibt der Artikel in dieser Hinsicht vage und benennt auch seine Quelle nicht, womit wir lediglich über die genauen Umstände spekulieren können.

Viele Star Wars-Fans haben deshalb hoffnungsvoll auf Rogue One geblickt, weil dies eine neue Erfahrung in ihrem geliebten Universum versprach. Ein harter, dreckiger Kriegsfilm sollte es sein. Die Sorge ist nun jedoch, dass Disney der erste Entwurf zu hart und zu dreckig war und man das Ganze mit den neuen Dreharbeiten doch wieder auf den familienfreundlichen Status von Star Wars 7: Das Erwachen der Macht zurückschraubt.

Die ersten Insider Gags von Rogue One wurden schon verraten

Lucasfilm-Präsidentin Kathleen Kennedy betonte mehrmals, dass man mit Rogue One bewusst einen anderen Ansatz wählte und sich deswegen für Gareth Edwards entschied. Sollte der neueste Bericht wahr sein, scheint dessen Ende allerdings nicht gut angekommen zu sein. Wir können nur hoffen, dass die Probleme eher inhaltlicher Natur waren und Disney nicht tatsächlich einen Rückzieher gemacht hat, denn dann droht Rogue One, seine Besonderheit und damit sein stärkstes Verkaufsargument zu verlieren. Zumal sich der Film in die Riege der prominenten Leidensgenossen einreihen könnte, bei denen wir erst später auf DVD und Blu-ray entdecken mussten, dass das eigentliche Ende viel besser als die Kino-Variante war.