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„Rogue One“ korrigiert endlich einen 40 Jahre alten „Star Wars“-Fehler

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Achtung: Es folgen Spoiler zu Rogue One: A Star Wars Story!

Im großen Finale von Star Wars: Episode 4 Eine neue Hoffnung vertraut Luke (Mark Hamill) letztlich der Macht und schafft es so, in einen kleinen Schacht im Todesstern zu schießen, womit die große Waffe des Imperiums in einem gigantischen Knall zerstört wird. Ein großer Moment der Filmgeschichte, keine Frage. Doch warum hat die gewaltige Weltraumstation überhaupt eine solche Schwachstelle? Die Erklärung, das Imperium habe nicht für möglich gehalten, dass jemand tatsächlich den langen Graben unversehrt entlang fliegen könne, überzeugte Fans nie komplett, weswegen diese Kritik am allerersten Star Wars-Film stets in der Luft hing.

Über diesen Star Wars-Fehler lachen alle dabei ist es gar keiner!

Zumindest bislang, denn Rogue One: A Star Wars Story hat sich des Problems endlich angenommen. Der erste der sogenannten Anthologie-Filme handelt von einer Rebellentruppe, die die Pläne des Todessterns stehlen will. Ein wichtiges Mitglied dieser Gruppe ist Jyn Erso (Felicity Jones), deren Vater Galen Erso (Mads Mikkelsen) entscheidend am Bau des Todessterns beteiligt war. Wie wir in einer Wendung erfahren, handelt es sich bei dem Wissenschaftler allerdings nicht um einen überzeugten Anhänger des Imperiums, sondern vielmehr um einen Saboteur.

Rogue One erklärt endlich, warum der Todesstern zerstört werden konnte

Galen wusste, dass das Imperium die Waffe auch ohne seine Hilfe fertigstellen würde. Deswegen beschloss er, ein persönliches Opfer zu bringen und legte die gute Miene zum bösen Spiel auf. Er machte sich selbst unentbehrlich und nutze seine Einflussnahme, um unbemerkt Änderungen am Todesstern durchführen zu lassen. Dazu gehörte unter anderem, jenen Schacht zum Kern der Station zu installieren, damit ein einziger gezielter Schuss den ganzen Todesstern zerstören kann.

Luke konnte den Todesstern in Star Wars: Episode 4 Eine neue Hoffnung also nicht vernichten, weil das Imperium auf sein Glück vertraute, sondern weil Galen Erso die Militär-Diktatur bewusst manipulierte und die Rebellen darüber informierte. Damit hat Rogue One: A Star Wars Story nicht nur endlich einem 40 Jahre alten Fehler eine sinnvolle Erklärung gegeben, sondern wohl auch das Erlebnis des allerersten Star Wars-Films nachhaltig für immer verändert.