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Rogue One: Han Solo soll Schuld am Nachdreh des „Star Wars“-Films sein

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Update

Gestern berichtet wir über den bevorstehenden Nachdreh bei “Rogue One: A Star Wars Story“, wie ihr unten nachlesen könnt. Eine News vermeldete, dass die Verantwortlichen bei Disney nicht zufrieden mit der eigentlich Version waren und diese auch bei Testvorführungen schlecht angekommen sei. Eine Insider-Quelle zeichnete das Bild von einer relativ panischen Reaktion, da man bei Disney ein Debakel befürchte. Dies scheint aber laut einem Artikel von Deadline nicht ganz den Tatsachen zu entsprechen.

In Anlehnung an die ursprüngliche News heißt es darin, dass zu “Rogue One: A Star Wars Story” noch keinerlei Vorführungen vor einem Testpublikum stattgefunden hätten, womit die negative Resonanz selbstverständlich hinfällig wäre. Angeblich hätten die Offiziellen nach einer Sichtung Änderungen verlangt, da der mit “Star Wars 7: Das Erwachen der Macht” eingeschlagene Kurs nicht gehalten wurde. Der angedachten Kinostart am 16. Dezember 2016 soll allerdings nicht beeinflussen werden.

Ursache für die weiteren Aufnahmen könnte neben der Unzufriedenheit der Disney-Verantwortlichen auch die Einführung von Han Solo sein. Alden Ehrenreich konnte sich in einem gigantischen Casting die ikonische Rolle des sympathischen Weltraumschmugglers sichern und soll diese in einem noch titellosen “Han Solo”-Film verkörpern. Womöglich will Disney sein “Star Wars”-Universum aber zügiger auf Kurs bringen und Ehrenreich deswegen schon in “Rogue One: A Star Wars Story” einbauen. Ob es tatsächlich dazu kommt und in welchem Umfang Solo in die Geschichte um den Raub der Todesstern-Pläne eingreift, ist momentan unklar.


 News vom 31. Mai 2016

Wie die Page Six der New York postet berichtet, sei man bei Disney alles andere als zufrieden mit der derzeitigen Version von “Rogue One: A Star Wars Story”. Die Seite beruft sich bei ihrer Meldung auf Insider-Quellen, nach denen sogar ein vierwöchiger Nachdreh im Juli ansteht. Dieser Aufwand ist natürlich mit enormen Kosten für Disney verbunden, wodurch deutlich wird, wie sehr Änderungen an der aktuellen Fassung von Regisseur Gareth Edwards (“Godzilla“) nötig sind.

Die Verantwortlichen bei Disney sind offensichtlich nicht von der Qualität des momentanen Schnitts überzeugt und auch bei Testvorführungen soll “Rogue One: A Star Wars Story” laut der Quelle nicht wohlwollen aufgenommen worden sein. Der Bericht zitiert darüber hinaus eine Stellungnahme von Disney:

“Das Filmteam und das Studio haben stets mit zusätzlichen Dreharbeiten gerechnet, um den Film bestmöglich umzusetzen und die Schauspieler waren sich bewusst, dass es zu weiteren Aufnahmen kommen wird. Nach ‘Star Wars 7: Das Erwachen der Macht’ sind die Erwartungen für diesen Film enorm hoch und wir haben die Verantwortung, das Franchise und den Fans den bestmöglichen Film zu liefern.”

Normaler Ablauf oder drohende Pleite?

Nachdrehs sind bei großen Blockbustern tatsächlich keine Seltenheit, die beiden bisherigen “Avengers“-Filme von Disney und Marvel mussten diese Prozedur schon mitmachen. Wenn man der Meldung jedoch glauben kann, scheinen die Probleme bei “Rogue One: A Star Wars Story” schwerwiegender zu sein und es ist fraglich, ob dies mit weiteren Aufnahmen behoben werden kann.

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Zusätzlich kann man spekulieren, ob Edwards bei den Nachdrehs noch auf dem Regiestuhl sitzt. Disney ist von seiner Arbeit nicht begeistert, wie es den Anschein hat. Ob sie aber die Reißleine ziehen und jemand anderem die Inszenierung überlassen, ist unklar. Wahrscheinlicher erscheint da, dass sie lediglich korrigierend auf Edwards einwirken, zumal die Suche nach einem Ersatz schwierig sein dürfte. 20th Century Fox ist den Weg der Trennung beispielsweise bei “Fantastic Four” gegangen, wo man Josh Trank bei den Nachdrehs freigestellt hat. Geholfen hat es dem Film letztlich aber nicht.

“Rogue One: A Star Wars Story” soll am 16. Dezember 2016 in den deutschen Kinos starten. Zu sehen sind darin unter anderem Felicity Jones (“Die Entdeckung der Unendliichkeit“), Mads Mikkelsen (“Hannibal“) und Forest Whitaker (“Southpaw“).