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Rogue One: Der „Star Wars“-Film erhält prominente Hilfe für Nachdrehs

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Update

Wie The Hollywood Reporter berichtet, hat Disney für die zusätzlichen Dreharbeiten zu “Rogue One: A Star Wars Story” den Stunt-Koordinator Simon Crane verpflichtet. Crane hat bereits an zahlreichen Blockbustern gearbeitet, unter anderem “Der Soldat James Ryan“, “Troja” und zuletzt “Edge of Tomorrow“. Seine Beteiligung spricht dafür, dass auch an den Action-Szenen gearbeitet werden soll, womit man sich nun einen erfahrenen Experten an Bord geholt hat.

Das interessantere Update dürfte aber von Entertainment Weekly kommen. Diese haben sich laut eigener Aussage mit Quellen bei Disney ausgetauscht, die die allgemeine Panik nicht teilen. Die Nachdrehs wurden demnach schon vor der allerersten Aufnahme geplant, da es inzwischen schlicht zum Standard beim Filmstudio geworden ist. Der Bericht, nach dem fast die Hälfte erneut gedreht werden müsse, wurde zurückgewiesen, da man andernfalls auch nicht den Zeitplan einhalten könnte. Alle neuen Aufnahmen sollen lediglich bereits gedrehte Szenen ergänzen.

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Sogar die allgemeine Annahme, dass der dunkle Ton von “Rogue One: A Star Wars Story” geschmälert werden soll, scheint nicht den Tatsachen zu entsprechen, da man sich mit diesem Film bewusst von den anderen der Reihe abheben wolle. Inwieweit diese neuesten Entwicklungen aber tatsächlich zutreffen, ist weiterhin unklar, da Disney eine offizielle Stellungnahme verweigert.

Entertainment Weekly enthüllt im Bericht ebenfalls, dass Tony Gilroy als Unterstützung engagiert wurde. Die Aufgabe des Drehbuchautoren der Bourn-Reihe, der “Das Bourne Vermächtnis” sogar inszenierte, ist es, neue Dialogzeilen zu schreiben und bei der Charakterentwicklung zu helfen. Zusätzlich soll er Regisseur Gareth Edwards bei den Dreharbeiten assistieren, ihn allerdings nicht ablösen oder dergleichen.

Der Kinostart von “Rogue One: A Star Wars Story” soll sich durch die Maßnahmen nicht verzögern, weswegen wir am 16. Dezember 2016 mit dem deutschen Release rechnen dürfen.


News vom 03. Juni 2016

Das Nachrichten-Chaos um “Rogue One: A Star Wars Story” reißen nicht ab. Zeichnete die News vom 01. Juni 2016 (siehe unten) ein harmloses Bild, deutet eine neue Meldung wieder in eine andere Richtung. Making Star Wars hat nun Details veröffentlicht, wie die Nachdrehs laut ihren Quellen vonstatten gehen.

  • Angeblich sollte J.J. Abrams, Regisseur von “Star Wars 7: Das Erwachen der Macht“, die Neuaufnahmen beaufsichtigen
  • Wie es aussieht, wird dies doch Gareth Edwards übernehmen, dem aber angeblich Christopher McQuarrie (“Mission: Impossible – Rogue Nation“) zur Seite gestellt wird
  • McQuarrie hat das letzte Drehbuch zu “Rogue One: A Star Wars Story” geschrieben, das von den Verantwortlichen als besser als die vorherigen angesehen wird
  • Allerdings wurde es nicht rechtzeitig fertig, bevor die Dreharbeiten begannen und die bereits gedrehten Szenen passen nicht zur späteren Version
  • 32 Sets wurden erneut aufgebaut, die Nachdrehs sollen in acht Wochen mit je sechs Arbeitstagen erfolgen, gut 40% des Films werden neu gedreht

Es wirkt, als würde man bei Disney keine Kosten und Mühen scheuen, um den Film auf die Art zu drehen, von der die Macher überzeugt sind. Nachdrehs als solche sind in Hollywood keine Seltenheit, auch dass sich mehrere Drehbuchversionen ablösen – wie es bei “Rogue One: A Star Wars Story” der Fall ist – kommt häufig vor. Dass der Dreh allerdings mit einem veralteten Drehbuch beginnt und mit einer anderen Vorlage später vollendet wird, kann man zumindest als unglücklich bezeichnen.

Christopher McQuarrie dementiert Bericht über “Rogue One: A Star Wars Story”

Der Bericht von Making Star Wars scheint jedoch nicht vollständig den Tatsachen zu entsprechen. Slashfilm hat Kontakt zu Christopher McQuarrie aufgenommen, der an den Nachdrehs als Regisseur beteiligt sein sollte und ihn wie folgt zitiert:

“Falls es überhaupt Nachdrehs bei ‘Rogue One’ gibt, werden sie nicht von mir überwacht. Jede andere Behauptung ist nicht nur falsch, sonder unverantwortlich. Gareth Edwards ist ein talentierter Filmemacher, der Vertrauen verdient hat. Einen Film zu drehen – erst recht ein ‘Star Wars’-Kapitel – ist schwer genug, auch ohne dass das Internet versucht, willkürlich ein Jahr harter Arbeit schlechtzumachen. Wem nützt das überhaupt? Lasst ihn in Ruhe seinen Film machen.”

McQuarries deutliche Worte rücken natürlich auch den detaillierten Bericht zu den Nachdrehs in ein neues Licht, der sich anscheinend in einem markanten Punkt geirrt hat. Die Frage ist deswegen, inwieweit die Angaben überhaupt korrekt sind. Letztlich ist es wohl wirklich das Beste, auf den Kinostart von “Rogue One: A Star Wars Story” am 16. Dezember 2016 zu warten und das Ergebnis dann zu beurteilen.


 News vom 01. Juni 2016

Gestern berichtet wir über den bevorstehenden Nachdreh bei “Rogue One: A Star Wars Story”, wie ihr unten nachlesen könnt. Eine News vermeldete, dass die Verantwortlichen bei Disney nicht zufrieden mit der eigentlich Version waren und diese auch bei Testvorführungen schlecht angekommen sei. Eine Insider-Quelle zeichnete das Bild von einer relativ panischen Reaktion, da man bei Disney ein Debakel befürchte. Dies scheint aber laut einem Artikel von Deadline nicht ganz den Tatsachen zu entsprechen.

In Anlehnung an die ursprüngliche News heißt es darin, dass zu “Rogue One: A Star Wars Story” noch keinerlei Vorführungen vor einem Testpublikum stattgefunden hätten, womit die negative Resonanz selbstverständlich hinfällig wäre. Angeblich hätten die Offiziellen nach einer Sichtung Änderungen verlangt, da der mit “Star Wars 7: Das Erwachen der Macht” eingeschlagene Kurs nicht gehalten wurde. Der angedachten Kinostart am 16. Dezember 2016 soll allerdings nicht beeinflussen werden.

Ursache für die weiteren Aufnahmen könnte neben der Unzufriedenheit der Disney-Verantwortlichen auch die Einführung von Han Solo sein. Alden Ehrenreich konnte sich in einem gigantischen Casting die ikonische Rolle des sympathischen Weltraumschmugglers sichern und soll diese in einem noch titellosen “Han Solo”-Film verkörpern. Womöglich will Disney sein “Star Wars”-Universum aber zügiger auf Kurs bringen und Ehrenreich deswegen schon in “Rogue One: A Star Wars Story” einbauen. Ob es tatsächlich dazu kommt und in welchem Umfang Solo in die Geschichte um den Raub der Todesstern-Pläne eingreift, ist momentan unklar.


 News vom 31. Mai 2016

Wie die Page Six der New York postet berichtet, sei man bei Disney alles andere als zufrieden mit der derzeitigen Version von “Rogue One: A Star Wars Story”. Die Seite beruft sich bei ihrer Meldung auf Insider-Quellen, nach denen sogar ein vierwöchiger Nachdreh im Juli ansteht. Dieser Aufwand ist natürlich mit enormen Kosten für Disney verbunden, wodurch deutlich wird, wie sehr Änderungen an der aktuellen Fassung von Regisseur Gareth Edwards (“Godzilla“) nötig sind.

Die Verantwortlichen bei Disney sind offensichtlich nicht von der Qualität des momentanen Schnitts überzeugt und auch bei Testvorführungen soll “Rogue One: A Star Wars Story” laut der Quelle nicht wohlwollen aufgenommen worden sein. Der Bericht zitiert darüber hinaus eine Stellungnahme von Disney:

“Das Filmteam und das Studio haben stets mit zusätzlichen Dreharbeiten gerechnet, um den Film bestmöglich umzusetzen und die Schauspieler waren sich bewusst, dass es zu weiteren Aufnahmen kommen wird. Nach ‘Star Wars 7: Das Erwachen der Macht’ sind die Erwartungen für diesen Film enorm hoch und wir haben die Verantwortung, das Franchise und den Fans den bestmöglichen Film zu liefern.”

Normaler Ablauf oder drohende Pleite?

Nachdrehs sind bei großen Blockbustern tatsächlich keine Seltenheit, die beiden bisherigen “Avengers“-Filme von Disney und Marvel mussten diese Prozedur schon mitmachen. Wenn man der Meldung jedoch glauben kann, scheinen die Probleme bei “Rogue One: A Star Wars Story” schwerwiegender zu sein und es ist fraglich, ob dies mit weiteren Aufnahmen behoben werden kann.

Zusätzlich kann man spekulieren, ob Edwards bei den Nachdrehs noch auf dem Regiestuhl sitzt. Disney ist von seiner Arbeit nicht begeistert, wie es den Anschein hat. Ob sie aber die Reißleine ziehen und jemand anderem die Inszenierung überlassen, ist unklar. Wahrscheinlicher erscheint da, dass sie lediglich korrigierend auf Edwards einwirken, zumal die Suche nach einem Ersatz schwierig sein dürfte. 20th Century Fox ist den Weg der Trennung beispielsweise bei “Fantastic Four” gegangen, wo man Josh Trank bei den Nachdrehs freigestellt hat. Geholfen hat es dem Film letztlich aber nicht.

“Rogue One: A Star Wars Story” soll am 16. Dezember 2016 in den deutschen Kinos starten. Zu sehen sind darin unter anderem Felicity Jones (“Die Entdeckung der Unendliichkeit“), Mads Mikkelsen (“Hannibal“) und Forest Whitaker (“Southpaw“).