Loader


„Pettersson und Findus – Das schönste Weihnachten überhaupt“ – die Kritik

00

Die kunterbunten Abenteuer von Pettersson und Findus der eine ein kauziger Erfinder, der andere ein sprechender Kater sind seit Langem Klassiker der Kinderliteratur. Vor zwei Jahren versuchte dann erstmals Regisseur Ali Samadi Ahadi den Zauber des witzigen Duos solide auf die große Leinwand zu bringen und machte dabei in Pettersson und Findus Kleiner Quälgeist, große Freundschaft einen ziemlich guten Job.

Als Stilmittel diente ihm schon damals eine Kombination aus Realfilm und Animation, was zwar Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig ist, aber insgesamt recht ordentlich funktioniert. Damals lockte das Abenteuer etwa 700.000 Zuschauer ins Kino, was für so eine Produktion durchaus als schöner Erfolg zu werten ist. Und jetzt, mit dem Weihnachtsabenteuer Pettersson und Findus Das schönste Weihnachten überhaupt, möchte der Filmemacher diesen natürlich fortsetzen.

Dieses Mal haben sich seine beiden Helden nicht weniger als das perfekte Weihnachtsfest zum Ziel gesetzt. Und eigentlich könnten die Voraussetzungen dafür nicht besser sein: Haufenweise Schnee, ein toller Plan, Begeisterung auf allen Seiten bis sich Pettersson das Bein verletzt. Von da an geht alles irgendwie nur noch bergab. Denn selbst die unermüdlichen Anstrengungen des treuen Findus, die vielfältigen Vorbereitungen in die eigenen Pfoten zu nehmen, scheitern immer wieder aus unterschiedlichsten Gründen.

Doch keine Sorge: Letzten Endes erleben die beiden schon noch ihr schönstes Weihnachten überhaupt. Denn auch, wenn sie weder einen Baum noch etwas besonders Festliches zu Essen im Haus haben. Die beiden haben etwas viel Besseres: Gute Nachbarn. Und auch diese sind immer für eine Überraschung gut eben genauso, wie die beiden Freunde Pettersson und Findus…

Diesmal ist es Stefan Kurt, der statt Ulrich Noethen in die Rolle des Erfinders schlüpft. Das ist zwar nicht schlimm und rein optisch aufgrund Bart und Hut schon mal überhaupt kein Beinbruch verleiht  der Figur aber dennoch einen etwas anderen Charakter. Kurt legt Pettersson eher schusselig als kauzig an. Doch das ist letztlich nur anders und nicht wirklich schlechter.

Ansonsten unterscheidet sich die Fortsetzung stilistisch nur wenig vom dem Vorgänger. Auch diesmal besticht das Abenteuer durch eine üppige, extrem liebevolle Ausstattung, viele witzige Ideen und lauter sympathische Figuren: Nicht zuletzt die kleinen Mucklas kleine Fabelwesen, die es sich im Hause der beiden gemütlich gemacht haben und dort fröhlich allerlei Unfug auf die Beine stellen.

Die Problemstellungen und Ärgernisse sind dabei stets so, dass auch kleine Kinder ihren Spaß an den holprigen Weihnachtsvorbereitungen haben und spätestens die heimelige Auflösung sorgt sowieso für gute Laune auf breiter Front. Wer also die familiäre Vorweihnachtszeit dieses Jahr mit einen filmischen Frühstart eröffnen will, liegt bei den neuen, höchst sympathischen Abenteuern des gemischten Doppels absolut richtig.

Der Trailer zu Pettersson und Findus Das schönste Weihnachten überhaupt: