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NW: Keine Gefährung des Trinkwassers bei Winzinger Knoten

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Eine Gefährdung des Trinkwassers im Bereich des Winzinger Knotens durch Schadstoffe im Boden kann ausgeschlossen werden. Das haben Vertreter der Deutschen Bahn AG in der gestrigen Stadtratssitzung bekannt gegeben. Im Rahmen der Sitzung hat die DB AG einen aktuellen Sachstandsbericht über die momentanen Bohrungen beim Winzinger Knoten gegeben. Im Zuge der Bohrungen wurden demnach auch Grundwasserproben entnommen und chemisch untersucht. Daraufhin konnte festgestellt werden, dass die Konzentration der sogenannten BTEX-Schadstoffe im Boden nach unten hin immer weiter abnimmt. Dadurch sei das Trinkwasser nicht gefährdet, so Dr. Valentin Wagner von der Deutschen Bahn AG. Darüber hinaus habe man auch herausgefunden, dass sich die Schadstoffe mit der Zeit immer weiter abbauen. Man befinde sich derzeit in der letzten Untersuchungsphase. Wie die nächsten Schritte aussehen könnten, müsste man zunächst mit der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd und der Stadt Neustadt beraten. Dabei stünde vor allem die Frage nach der zukünftigen Nutzung des Geländes im Vordergrund. Die Stadt plant die Fläche für gewerbliche Zwecke zu nutzen. Die Bohrungen bis zu einer Tiefe von 60 Metern hatten bereits vor einigen Monaten begonnen. Die Deutsche Bahn AG ist Grundstückseigentümer und wurde von der SGD Süd dazu aufgefordert, mögliche Altlasten auf dem Gelände zu untersuchen und schließlich zu beseitigen.

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