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MIB 23: Regisseur erklärt, wie das abwegige Crossover funktioniert

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Auch jetzt, Monate nach der offiziellen Ankündigung, wirkt die Idee um “MIB 23” weiterhin für viele gewöhnungsbedürftig. Die “Jump Street“-Filme sollen zum Abschluss ihrer vorläufigen Trilogie mit dem “Men in Black“-Universum zusammengeführt werden. Diese Idee birgt einiges an Potenzial, sowohl für kreative, unterhaltsame Ideen als auch für das Scheitern.

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Dieser Möglichkeit ist sich Regisseur James Bobin (“Alice im Wunderland 2: Hinter den Spiegeln“) durchaus bewusst und äußerte sich in dieser Hinsicht in einem Interview mit CinemaBlend. Denn das größte Problem wird es sein, diese auf den ersten Blick ungleichen Filmreihen zu vereinen, ohne die Zuschauer zu verprellen.

“Die Herausforderung liegt im verschiedenen Ton. Das ist wirklich das Problem, weil beide Welten sind so grandios, aber dann denkst du dir: ‘Wie soll das funktionieren?’ und du liest das Drehbuch und denkst dir ‘Ich verstehe es! Das ist unglaublich!’. Es ist großartig und wirklich lustig. Auf eine gewisse Art stelle ich mir vor, dass es so etwas vorher noch nicht gab und dann wie es wäre, wenn die beiden Welten zusammen sein würden. Und das ist ein sehr interessanter Ort. Aber ich liebe diese Welten wirklich sehr und Jonah und Channing sind urkomisch, genau das werden sie einfach sein.”

Kehren Will Smith oder Tommy Lee Jones zurück?

James Bobin hat in doppelter Hinsicht eine schwierige Aufgabe zu meistern. Zum einen muss er die Kombination dieser beiden Filmuniversen realisieren, auf der anderen Seiten tritt er das Erbe von Phil Lord und Christopher Miller an. Die Regisseure haben zuvor die “Jump Street”-Filme inszeniert, werden bei “MIB 23″ aber lediglich als Produzenten beteiligt sein.

Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, will sich James Bobin also auf Channing Tatum und Jonah Hill stützen, was definitiv keine falsche Entscheidung ist. Ihre Chemie hatte die beiden ersten Filme zum großen Teil unterhaltsam gemacht und dass sich “MIB 23″ auf sie als Hauptdarsteller konzentriert, ist wenig verwunderlich. Es bleibt abzuwarten, ob sich Will Smith oder Tommy Lee Jones die Ehre geben und für einen Cameo vorbeischauen. Da sie bei der geplanten neuen Trilogie von “Men in Black” aber vermutlich nicht dabei sind, sollte man sich keine allzu großen Hoffnungen machen.

Ein Kinostart für “MIB 23″ steht derzeit noch nicht fest.