Loader


„Man of Steel“: Er rührte für den Superman-Film keinen Finger & verdiente doch Millionen

00

Film-Produzenten sind trotz ihrer wichtigen Funktion in der Öffentlichkeit meist weitgehend unbekannt. Dabei hat beispielsweise Jon Peters einen derart skurrilen Werdegang hinter sich, dass sich zu ihm wohl ein eigenes Biopic lohnen würde. Er begann als Friseur, lernte dort Barbara Streisand kennen, startete als Produzent ihres Films A Star is Born groß durch und brachte schließlich Batman und Superman ins Kino. Letzterer verhalf ihm auch zu einem beachtlichen Vermögen obwohl Jon Peters vom Set von Man of Steel verbannt wurde.

So steht es um Man of Steel 2

Christopher Nolan verbannte Peters persönlich vom Filmset von Man of Steel, was angesichts seiner Superman-Vergangenheit wohl nicht die schlechteste Entscheidung war. Mit Superman Returns legte Jon Peters eine Bruchlandung hin, wobei diese bei weitem von der vorherigen Katastrophe Superman Lives überschattet wird. In den 1990er-Jahren scheiterte dieses Filmprojekt, bei dem Nicolas Cage Superman spielen und Tim Burton die Regie übernehmen sollte, unter anderem an dem negativen Einfluss von Jon Peters.

Jon Peters kassiert trotz Set-Verbot dank Man of Steel ab

Bei Man of Steel wollte man es diesmal richtig machen, allerdings war damit ein hoher Preis verbunden. Peters hatte nämlich einen weiterhin gültigen Vertrag, der ihm laut eigener Aussage 7,5% Beteiligung an den Kinoeinnahmen garantierte. In einem Interview mit The Hollywood Reporter verriet der Produzent nun, dass er mit Superman Returns und Man of Steel insgesamt 80 bis 85 Millionen US-Dollar eingenommen habe.

Man of Steel soll hierbei mit 50 Millionen US-Dollar zu Buche schlagen, wobei Peters eben keinen Finger für den Blockbuster rührte. Laut Warner Bros. verdiente er lediglich 10 bis 15 Millionen US-Dollar am letzten Solo-Film von Superman; fürs Nichtstun immer noch eine amtliche Entlohnung.

Da sein Vertrag jeden Film mit Superman beinhaltet, hätte Jon Peters auch für Batman v Superman: Dawn of Justice und kommende DC-Filme mit dem letzten Sohn Kryptons abräumen können. Warner Bros. einigte sich jedoch mit ihm darauf, den Vertrag aufzulösen, damit Peters eigenen Herzensprojekten als Produzent nachgehen kann. Als nächstes steht bei ihm ein Remake von A Star Is Born an, also von dem Film, mit dem seine turbulente Karriere einst begann.