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A4: Todesopfer aus LD und NW

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Unter den Todesopfern des schweren Busunfalls am Dienstag in Osthessen sind auch ein 74-jähriger Mann aus Neustadt und eine 67-jährige Frau aus Landau – das teilt das Polizeipräsidium Osthessen auf Antenne Anfrage mit. Außerdem waren bei dem Unfall noch zwei weiteren Menschen ums Leben gekommen, sie stammen aus Grünstadt und Weisenheim am Berg. Von den insgesamt 40 Verletzten seien 27 mittlerweile aus dem Krankenhaus entlassen worden, so ein Polizeisprecher – 13 weitere würden noch behandelt. Sie seien bei dem Unfall zum Teil schwer verletzt worden – ihr Zustand sei aktuell aber nicht kritisch. Der Reisebus war am Dienstag auf der A4 zwischen dem Autobahndreieck Kirchheim und der Anschlussstelle Bad Hersfeld verunglückt, hatte die Leitplanke durchbrochen und war eine Böschung hinab gestürzt. Unfallursächlich war nach bisherigem Stand der Ermittlungen ein schlingerndes Auto, das den Bus touchierte. Die 44köpfige Reisegruppe war am Dienstag an den Bahnhöfen Landau, Neustadt und Ludwigshafen zugestiegen – Reiseziel war Leipzig. Bei dem Unfall unverletzt gebliebene bzw. nur leicht verletzte Reisende wurden nach Angaben des Reiseveranstalters „Palatina“ noch am Dienstagabend durch zwei Reisebusse zurück in die Pfalz gebracht – ein Großteil der Reisegruppe stammt aus der Gegend um Landau und Neustadt. Angehörige sowie Betroffene finden auf der Internetseite www.palatina-reisen.de Informationen und Kontakte, unter anderem bei Fragen zu persönlichen Gegenständen der Reisenden.