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LD: Kurz- und langfristige Konzepte für Saatkrähen-Problematik

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Saatkrähen in der Landauer Innenstadt angesiedelt. Vor allem über den dadurch anfallenden Lärm und Schmutz hatten sich Bürgerinnen und Bürger in der Vergangenheit häufig beschwert. Anfang des Jahres hatte die Stadt deshalb einen Runden Tisch ins Leben gerufen, der jetzt zum ersten Mal getagt hat. Insgesamt diskutierten 13 Mitglieder über das Problem der zunehmenden Saatkrähen in Landau. Sowohl Vertreter der Stadt, Saatkrähenexperten sowie Bürgerinnen und Bürger haben an der ersten Sitzung teilgenommen. Der Leiter des städtischen Umweltamtes Markus Abel, informierte über eine eigens eingeführte Meldestelle, bei der Bürgerinnen und Bürger Saatkrähen telefonisch melden können. Besonders in den Bereichen des Otto-Hahn-Gymnasiums, der Pestalozzischule, des Goethe- und des Ostparks seien gehäuft Beschwerden über Saatkrähenlärm und –kot eingegangen, so Abel. Man erarbeite aktuell ein Konzept, um die Saatkrähenproblematik langfristig in den Griff zu bekommen, ergänzte Landaus Umweltdezernent Rudi Klemm. Um die Situation kurzfristig zu entspannen, wolle man beispielsweise die Parkplätze und Pausenhöfe durch das Anbringen spezieller Segel vor Vogelkot schützen, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Die Mitglieder des Runden Tisches werden im September erneut zusammentreffen.


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