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LD: Ehrenamt stößt langsam an seine Grenzen

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Ehrenamtler werden durch die steigenden Flüchtlingszahlen auch in Landau immer stärker beansprucht. Eine entsprechende Warnung hatte Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer bereits vor Wochen ausgesprochen; und auch Magdalena Schwarzmüller vom Café Asyl sieht das Ehrenamt an seinen Grenzen. Es müsse hauptamtliche Verstärkung oder andere Entlastung her, so Schwarzmüller. Noch sei die Arbeit zu stemmen, langsam stießen die Ehrenamtler aber an ihre Grenzen. Das Café Asyl bietet gemeinsam mit der Volkshochschule Deutschkurse für Flüchtlinge an; im Haus Südstern finden regelmäßig Begegnungsangebote statt; und in einer Fahrradwerkstatt werden gespendete Fahrräder repariert, um diese dann Flüchtlingen zur Verfügung zu stellen. Auch der Vorsitzende des Landauer Beirats für Migration und Integration, Aruran Kulenderarajah, sieht unterdessen die Schwierigkeiten, mit denen Ehrenamtler zu kämpfen haben. Mitglieder des Beirats, zu dem auch Schwarzmüller gehört, unterstützen die in Landau lebenden Flüchtlinge unter anderem mit Übersetzungsangeboten. Er wisse um die viele Arbeit der Ehrenamtler in Landau, so Kulenderarajah; sei aber zuversichtlich, dass sich die Situation in den kommenden Monaten entspannen werde, wenn Normalität einkehre.