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LD: BUND reagiert auf Kritik der Landauer CDU

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Der BUND Südpfalz reagiert auf die Kritik der Landauer CDU zum möglichen Ausbau der Bahnlinie LandauPirmasens. Wie berichtet, hatte die Stadtratsfraktion um Peter Lerch gefordert, das Thema im Rat zu behandeln. Wer den Verlauf der Schienenstrecke auf Landauer Gemarkung kenne, so Lerch, der möge sich gar nicht vorstellen, was dies für die Bürger bedeuten könnte, deren Grundstücke direkt an den Schienenverlauf grenzen. Der BUND fragt nun, was treibe eine große konservative Partei an, sich so vehement gegen den eisenbahnpolitischen Fortschritt zu wehren? Es sei Aufgabe der Kommunalpolitik, so der BUND weiter, Bauwillige darüber aufzuklären, was Bauen und Wohnen entlang von Bahnstrecken bedeuten könne – dies hätte bei der Erstellung von Bebauungsplänen rechtzeitig berücksichtigt werden müssen. Auch sei der Ausbau nur eine Wiedergutmachung für die Demontage des zweiten Gleises nach dem Zweiten Weltkrieg; und ein zweites Gleis würde Landau und seinen Bahnhof aus der Randlage in der Metropolregion Rhein-Neckar herauslösen. Drei Autobahnanschlüsse seien nicht alles, so der BUND; wenn Landau im Umfeld von wichtigen Forschungsstandorten wie Karlsruhe eine interessante Tagungs- und Kongressstadt werden wolle, dann brauche es auch eine bessere Einbindung ins Schienennetz.