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LD: Bislang keine Einbürgerungsanträge von Amerikanern

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In Landau haben seit der Wahl Donald Trumps zum neuen Präsidenten der USA bislang keine US-Bürger einen Antrag auf Einbürgerung gestellt. Das hat die Stadt Landau jetzt auf Antenne Nachfrage mitgeteilt. Man vermute, dass viele in Landau lebende US-Amerikaner auch deshalb vor einer Einbürgerung zurückschreckten, weil sie dann ihre US-Staatsbürgerschaft ablegen müssten, so die Stadt.

Innerhalb der EU ist das nicht nötig. So können etwa britische Staatsbürger auch einen deutschen Pass beantragen und fortan zwei Staatsbürgerschaften inne haben. Dies war nach dem sogenannten BREXIT im Juni des vergangenen Jahres zu beobachten gewesen. Bereits am Morgen nach dem „Brexit“-Entscheid hatten laut Stadt erste Britinnen und Briten den Kontakt zur Ausländerbehörde der Stadt Landau gesucht, um sich nach den Modalitäten einer Einbürgerung zu erkundigen. Insgesamt waren bei der Einbürgerungsveranstaltung im November sieben Briten eingebürgert worden. Zum Vergleich: In den vergangenen 10 Jahren hatten lediglich drei Briten in Landau den deutschen Pass beantragt. Ein Boom von interessierten US-Amerikanern an einer deutschen Staatsbürgerschaft sind offenbar ausgeblieben. Der nächste Termin zur feierlichen Übergabe neuer Einbürgerungsurkunden findet am 8. März statt.