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Kinocharts: „Split“ setzt Erfolgskurs auch in Deutschland fort

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270.000 Zuschauer entschieden sich bei ihrem Kinobesuch an diesem Wochenende für Split und katapultierten die Entführungsgeschichte mit James McAvoy auf Platz 1 der deutschen Charts. Dieser gelungene Einstand war M. Night Shyamalan letzte Woche bereits in den USA vergönnt.

Mit dem Rekord von 14 Nominierungen gilt das Musical La La Land als großer Oscar-Favorit und dieser Anspruch konnte jetzt noch einmal eindrucksvoll unterstrichen werden. Auf Platz 5 in die Charts eingestiegen, verbesserte sich der Film mit Ryan Gosling und Emma Stone vergangene Woche auf Platz 3 und nun folgte sogar der Sprung zur Silbermedaille.

Ein Neuling hat sich ebenfalls in die Top 5 geschoben: Mein Blind Date mit dem Leben landete auf dem vierten Rang. Die Komödie über einen Mann, der sich trotz Sehbehinderung im Leben nicht aufhalten lassen will, ist der neue Film vom Marc Rothemund (Sophie Scholl Die letzten Tage).

Auf Platz 5 debütiert mit Resident Evil 6: The Final Chapter der voraussichtlich letzte Teil der Horror-Reihe. 115.000 Zuschauer sind allerdings gleichbedeutend mit dem schwächsten Start der Serie, die vom Interesse her ebenfalls am Ende angekommen zu sein scheint.

Kinocharts Deutschland: Drei Neueinsteiger schaffen es in die deutschen Top 5

  1. Split 270.000 Zuschauer (2,4 Millionen Euro Umsatz)
  2. La La Land 155.000 Zuschauer (1,4 Millionen Euro Umsatz)
  3. xXx 3: The Return of Xander Cage  125.000 Zuschauer (1,35 Millionen Euro Umsatz)
  4. Mein Blind Date mit dem Leben  120.000 Zuschauer (1,0 Millionen Euro Umsatz)
  5. Resident Evil 6: The Final Chapter 115.000 Zuschauer (1,3 Millionen Euro Umsatz)

Kinocharts USA: Hunde und Zombies können Split nichts anhaben

Jenseits des Atlantiks gab es an Split auch an seinem zweiten Wochenende kein Vorbeikommen. Als erster Verfolger behauptete sich Bailey Ein Freund fürs Leben. Die Tragikomödie mit einem Hund in der Hauptrolle sah sich allerdings kurz vor dem Kinostart mit Vorwürfen wegen Tiermissbrauchs konfrontiert, weswegen ein besseres Einspielergebnis als 18,3 Millionen US-Dollar verwehrt blieb.

Gleichzeitig zum deutschen Start lief Resident Evil 6: The Final Chapter auch in den USA an und war dabei ähnlich erfolgreich. Der Umsatz von 13,8 Millionen US-Dollar liegt sogar vier Millionen US-Dollar unter dem des ersten Teils von vor 15 Jahren und ist folglich der schlechteste Einstand der Reihe.

  1. Split – 26,2 Millionen US-Dollar
  2. Bailey Ein Freund fürs Leben – 18,3 Millionen US-Dollar
  3. Hidden Figures Unbekannte Heldinnen – 14,0 Millionen US-Dollar
  4. Resident Evil 6: The Final Chapter – 13,8 Millionen US-Dollar
  5. La La Land – 12,1 Millionen US-Dollar

Quellen: Blickpunkt FilmScreenrant