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Jennifer Lawrence hat wenig Lust auf neuen „X-Men“-Film

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Mit dem Science-Fiction-Drama Passengers erwartet uns in den deutschen Kinos am 05. Januar 2017 ein Film, der in Form von Jennifer Lawrence und Chris Pratt zwei etablierte Superhelden-Schauspieler zusammenführt. Wobei: Findet heute mal einen relativ großen Film, in dem nicht zwei Darsteller mit Superhelden-Vergangenheit aufeinander treffen. In diesem besonderen Fall haben wir es bei Jennifer Lawrence mit der jüngsten Verkörperung von Mystique aus den X-Men-Filmen zu tun und Chris Pratt ist bekanntlich Peter Quill alias Star-Lord bei den Guardians of the Galaxy.

Diese Konstellation bewog die beiden bei der Presse-Tour für Passengers einmal über die Zukunft ihrer Superhelden zu spekulieren, wobei vor allem Jennifer Lawrence aufhorchen ließ. Immerhin würde sie lieber bei den Guardians oft he Galaxy mitmischen, anstatt Mystique in einem weiteren X-Men-Film zu spielen.

Jennifer Lawrence will zu den Guardians of the Galaxy wechseln

Natürlich fand all das in einem gelösten Rahmen statt und das Lachen von Jennifer Lawrence legt nahe, ihre Äußerungen nicht allzu ernst zu nehmen. Dennoch wirkt es, als brenne der Hollywood-Star nicht unbedingt darauf, noch einmal Mystique zu spielen. Schon vor dem Kinostart von X-Men: Apocalypse machten Gerüchte die Runde, dass Jennifer Lawrence es leid sei, stundenlang in der Maske zu sitzen, um für das ikonische Aussehen der Gestaltwandlerin hergerichtet zu werden.

Ihre womöglich mangelnde Motivation könnte 20th Century Fox sogar durchaus gelegen kommen. Immerhin gehört Jennifer Lawrence zu den absoluten Top-Verdienern der Branche und ob man nach der Enttäuschung von X-Men: Apocalypse die Kosten für eine Fortsetzung nicht lieber senken möchte, sei dahingestellt.

X-Men ziehen mit neuem Film die Konsequenzen aus der letzten Enttäuschung

Dass Mystique tatsächlich bei den Guardians of the Galaxy mitmischen darf, ist eher unwahrscheinlich. Disney und 20th Century Fox müssten sich wegen der Rechte einigen, was bei Spider-Man mit Sony zwar geschehen ist, aber die Chancen stehen in diesem Fall eher schlecht. Marvel-Präsident Kevin Feige meinte erst kürzlich auf die Frage, ob die X-Men zurückkehren, dass man im Marvel Cinematic Universe (MCU) derzeit gut aufgestellt sei, was wohl als diplomatisches Nein interpretiert werden darf.