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„Independence Day 2“: Warum Roland Emmerich 20 Jahre auf die Fortsetzung warten musste

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Mit “Independence Day” schuf der deutsche Regisseur Roland Emmerich 1996 nicht nur einen Science-Fiction-Klassiker, der sich auch heute noch großer Beliebtheit erfreut, sondern feierte mit dem Film auch seinen Durchbruch in Hollywood. Der Film über den Kampf der Menschheit gegen gefährliche Aliens spielte weltweit rund 817 Millionen US-Dollar ein. Bei einem Budget von gerade einmal 75 Millionen Dollar wurde der Film also als absoluter Erfolg gefeiert.

So ist es kaum verwunderlich, dass die Frage nach einer Fortsetzung schnell nach dem Kinostart im Raum stand. Emmerich hatte sogar schon einige Ideen für “Independence Day 2″, musste aber letztendlich einsehen, dass sie einfach nicht umsetzbar waren. Die technischen Mittel fehlten, die Tricktechnik war noch nicht ausgereift genug.

Fast auf den Tag genau: “Independence Day 2″ folgt 20 Jahre später

Im Interview mit io9 verriet der Regisseur, dass folgende Ideen in seinem Kopf herumspukten:

“Ich hatte die eine große Idee, eine gänzlich unterschiedliche Welt zu schaffen, in der die Alien-Technologie aufgegriffen wurde und alle Menschen vereint sind. Zum anderen sagte ich mir ‘Okay, das Mutterschiff der Aliens kommt diesmal auf die Erde und muss so groß sein wie der Atlantische Ozean.’ Diese beiden Ideen hätten den Film angetrieben.”

Jene Ideen waren mit der Technik von damals aber einfach nicht ohne Komplikationen umsetzbar. Erst 2009, als Emmerich “2012″ drehte, fiel ihm auf, dass die Zeit gekommen war, um seine “Independence Day 2″-Ideen aufzugreifen. Seine Geduld sollte sich bezahlt machen: Jene beiden Ideen werden in “Independence Day 2″ zu sehen sein.

Der Film startet am 28. Juli 2016 in den deutschen Kinos. Einen Trailer könnt ihr euch hier noch mal ansehen: