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Herxheim: Arbeiten laufen auf Hochtouren

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Die Vorbereitungen auf die Inbetriebnahme der geplanten Erstaufnahmeeinrichtung in Herxheim laufen auf Hochtouren. In einer Pressekonferenz sprach Landrätin Theresia Riedmaier am Mittwoch von der „schwersten Aufgabe ihrer Amtszeit“. Alle Beteiligten seien rund um die Uhr „hart am Arbeiten“, so Riedmaier – die Ausgangslage ändere sich täglich. Am Mittwoch erläuterten Vertreter des Landes, des Landkreises und der Ortsgemeinde den aktuellen Stand. Theresia Riedmaier:

Die Erstaufnahmeeinrichtung soll Platz für 800 Flüchtlinge bieten. Bevor die Menschen einziehen können, müssen noch Umbauten vorgenommen werden. Das Gebäude gehört einem Privatmann. Er hatte es dem Land zum Zwecke der Flüchtlingsunterbringung angeboten. Gleichzeitig werben die politisch Verantwortlichen weiter für Verständnis und Unterstützung in der Bevölkerung. Die positiven Reaktionen würden zum Glück überwiegen, so Riedmaier – viele Bürgerinnen und Bürger aus der gesamten Region würden sich bei ihr, der Verbandsbürgermeisterin oder dem Ortsbürgermeister melden, um schon im Vorfeld ihre Hilfe anzubieten. Man sei sich aber auch bewusst, dass es Ängste und Sorgen in der Bevölkerung gebe – diese müsse man ernst nehmen und mit einer guten Informationspolitik aus der Welt schaffen.