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„Harry Potter“-Schöpferin wollte beliebten Charakter töten!

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In Harry Potter und der Orden des Phönix wird Arthur Weasley (Mark Williams) von Voldemorts (Ralph Fiennes) giftiger Schlange Nagini angegriffen und schwer verletzt. Letztlich konnte der Vater von Ron (Rupert Grint) nur gerettet werden, weil Harry (Daniel Radcliffe) eine Vision hatte und dadurch Dumbledore (Michael Gambon) alarmieren konnte.

Musik-Legende Michael Jackson hatte große Pläne mit Harry Potter

Es war jedoch nicht von Anfang an geplant gewesen, Arthur Weasley überleben zu lassen. In einem Interview enthüllte Joanne K. Rowling, dass Mr. Weasley eigentlich sterben sollte, sie es jedoch letztlich nicht übers Herz brachte. Das lag unter anderem daran, dass Arthur Weasley eine der wenigen guten Vaterfiguren in der Harry Potter-Reihe ist. Ohnehin hat Harry häufiger damit zu kämpfen, dass seine männlichen Vorbilder das Zeitliche segnen.

Arthur Weasley durfte überleben dafür mussten Lupin und Tonks sterben

Sein echter Vater James (Adrian Rawlins) wurde von Voldemort getötet, sein Patenonkel Sirius (Gary Oldman) indirekt durch Bellatrix Lestrange (Helena Bonham Carter) und Dumbledore letztlich durch Snape (Alan Rickman), wobei er ohnehin bald aufgrund eines Fluchs gestorben wäre. Da die Weasleys sich schon sehr früh um Harry kümmern, wäre Mr. Weasley mit seinem Ableben in diese traurige Liste aufgenommen worden, doch glücklicherweise blieb ihm dieses Schicksal erspart.

Joanne K. Rowling wollte jedoch dennoch deutlich machen, welch Schrecken die Taten von Voldemort anrichten, weil dadurch viele Waisen alleine zurückbleiben. Statt Mr. Weasley entschied sie sich dazu, Remus Lupin (David Thewlis) und Nymphadora Tonks (Natalia Tena) sterben zu lassen, wodurch deren gemeinsamer Sohn ohne seine leiblichen Eltern aufwachsen musste. Den Zeitpunkt ihrer Tode verschob sie jedoch, wodurch sich die Fans erst im siebten Buch beziehungsweise im achten Film von den beliebten Figuren verabschieden mussten.