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„Game of Thrones“: Was erwartet uns in Staffel 7? – 5 Prognosen zur Handlung

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1. Der Krieg der Königinnen

Daenerys Targaryen (Emilia Clarke) ist auf dem Weg nach Westeros und kann sich dabei auf die Unterstützung durch die Häuser Martell und Tyrell verlassen. Deren Herrscherinnen Ellaria (Indira Varma) und Olenna (Diana Rigg) haben mit der neuen Königin Cersei (Lena Headey) noch eine offene Rechnung zu begleichen. Zusätzlich hat sich Yara Graufreud (Gemma Whelan) auf die Seite von Daenerys gestellt, da sie hofft, auf diesem Wege den Thron der Eiseninsel erklimmen zu können.

Aller Voraussicht nach wird es zu einer gewaltigen Schlacht um Königsmund kommen, bei der Cersei und das Haus Lennister derzeit als hoffnungslos unterlegen erscheinen. Neben den vereinten Truppenkräften der Gegenseite muss sie immerhin noch gegen drei Drachen bestehen. Aber natürlich kennen wir Cersei und vor allem die Eigenarten von “Game of Thrones” inzwischen recht gut, weswegen wir davon ausgehen können, dass uns da noch ein besonderer Kniff bevorsteht. Womöglich liegt die Antwort dazu in der Vergangenheit.

2. Die Prophezeiung erfüllt sich endgültig

Wie Cersei vorhergesagt wurde, sind ihre drei Kinder allesamt gestorben. Der Verlust ihrer Sprösslinge hat bei der jetzigen Königin offensichtlich einen Knacks hinterlassen und sie scheint nun endgültig keine Hemmungen mehr zu haben, andere ins Verderben zu stürzen. Diese Entwicklung ging auch an Jamie nicht unbemerkt vorbei, sein Blick in ihre Richtung zum Abschluss von Staffel 6 sprach Bände.

Neben dem Tod ihrer Kinder enthielt die Prophezeiung weitere Details, eines davon besagte, dass sie von ihrem kleinen Bruder erwürgt wird. Das würde auf Tyrion (Peter Dinklage) hindeuten, allerdings gibt es auch Indizien, dass Jaime (Nikolaj Coster-Waldau) letztlich die Königin ermordet.

Wann startete Staffel 7 von “Game of Thrones”?

Cersei stand dem Wahnsinn noch nie so nahe und angesichts der Bedrohung durch die Allianz von Daenerys könnte sie ähnlich rücksichtslos werden, wie es einst der Verrückte König bei der bevorstehenden Niederlage durch Robert Baratheon (Mark Addy) wurde. Zum Schutz der Bevölkerung könnte Jamie die Liebe seines Lebens umbringen, zum Königinnenmörder werden und damit die Geschichte wiederholen. Zumal diese Version um einiges dramatischer wäre, was definitiv nach “Game of Thrones” klingt.

3. Sam (oder Gilly) retten Westeros

Zum Finale von Staffel 6 führte uns “Game of Thrones” nach Altsass, wo Samwell Tarly (John Bradley) zum Maester ausgebildet werden soll. Dieses Ereignis war offensichtlich wichtig genug, um es im vollgepackten Finale zu zeigen. Außerdem können wir uns kaum vorstellen, dass uns Staffel 7 schlicht zeigt, wie Sam Bücher wälzt, Gilly (Hannah Murray) sich langweilt und dabei am Ende nichts Gravierendes bei herauskommt.

Nein, die größte Bibliothek Westeros muss ein Geheimnis bergen und dieses wird vermutlich zur entscheidenden Waffe gegen die Weißen Wanderer. Wir können allerdings nur hoffen, dass Sam diese wichtige Information beim Schmökern selbst entdeckt. Die Sitcom-Variante mit Gilly, die per Zufall auf das entscheidende Detail stößt, würden wir gerne vermeiden.

4. Der Konflikt im Norden ist noch nicht vorbei

Jon Schnee (Kit Harington) ist der König im Norden, in Wahrheit wohl ein halber Targaryen und vermutlich der heilige Messias Azor Ahai, dessen Rückkehr die Anhänger vom Herrn des Lichts herbeisehnen. Es besteht kaum noch ein Zweifel daran, dass Jon im finalen Krieg gegen die White Walker eine entscheidende Rolle spielen wird, doch zuvor muss er wohl familiäre Probleme beseitigen.

Denn wir gehen davon aus, dass seine eigentliche Cousine Sansa Stark (Sophie Turner) mit der Rollenverteilung doch nicht gänzlich zufrieden ist. Obwohl sie mit ihrem Brief an Petyr Baelish (Aidan Gillen) die entscheidende Wendung in der Schlacht der Bastarde herbeigeführt hat, wird dies nicht ausreichend gewürdigt und ohne sie ernsthaft in Betracht gezogen zu haben, Jon zum König des Nordens ernannt.

Game of Thrones: Die 7 besten Momente aus Staffel 6

Sansa machte zwar in ihrem Gespräch mit Jon auf dem Wehrgang von Winterfell den Eindruck, als würde sie ihre Position in der zweiten Reihe akzeptieren, doch das war vor dem Dialog mit Kleinfinger. Der hat bei ihr vermutlich einen Gedanken angestoßen, der im weiteren Verlauf für Zwist sorgen könnte. Der Blickkontakt zwischen Petyr Baelish und Sansa bei der Ausrufung von Jon zum König des Nordens, reicht uns fürs Erste als Indiz.

5. Die Mauer kommt weg

In der letzten Folge haben die Serien-Zuschauer endlich erfahren, was die Buchleser schon länger wussten: Die Weißen Wandere werden durch einen Schutzzauber davon abgehalten, die Mauer zu passieren. Wir können aber davon ausgehen, dass es zum Ende von “Game of Thrones” auf einen Kampf zwischen den Lebenden und den Toten hinausläuft. Bleibt also die Frage, wie die Weißen Wanderer zu einer direkten Bedrohung für Westeros werden.

Die gängigste Theorie dazu besagt, dass Bran Stark (Isaac Hempstead Wright) die Mauer überschreitet und durch das Mal des Nachtkönigs die Magie hinfällig wird, ähnlich wie es beim Überfall auf die damaligen Dreiäugige Krähe (Max von Sydow) geschah. Es wäre natürlich ein eindrucksvolles Bild für den Abschluss von Staffel 7, wenn die Mauer zusammenbricht und wir wissen, dass uns die finale Schlacht bevorsteht.