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Fies: Diese Film-Bösewichte haben am Ende gewonnen!

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Fies: Diese Film-Bösewichte haben am Ende gewonnen

Fieser Twist oder bewusste Provokation: Darum gewinnen auch mal die Bösen

Stanley Kubricks Meisterwerk “Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben” ist natürlich eine beißende Satire auf den Kalten Krieg und Brigadegeneral Jack D. Ripper ist nur der symbolische Sündenbock für die politischen Kräfte, die am Ende dafür sorgen, dass die Welt in einem Atomkrieg untergeht. Ähnliche Symbolkraft dürfte auch Milos Forman im Sinn gehabt haben, als er Krankenschwester Mildred Ratched (Louise Fletcher) in “Einer flog über das Kuckucksnest” als Stellvertretung eines totalitären Systems installierte und dieses gegen Individualität und Freiheit gewinnen ließ.

Das ist unsere Top 10 der besten Filme der 1990er Jahre

Auf einer ganz anderen Ebene begegnet uns das Böse in Michael Hanekes bewusst provokanten Gewalt-Studie “Funny Games”, die als Angriff auf unsere Sehgewohnheiten dem Guten auf der Bildfläche von vornherein keine Option auf einen Sieg gewährt. Auch wenn wir es gewohnt sind, uns im Normalfall so etwas von einem Film nicht gefallen zu lassen, regen doch auch kontroverse Werke und Beiträge, die bewusst auf ein Happy End verzichten zum Nachdenken an und können eine mehr als sehenswerte Abwechslung zum routinierten Feelgood-Film darstellen.

 

 

 

 

Fies: Diese Film-Bösewichte haben am Ende gewonnen

Fieser Twist oder bewusste Provokation: Darum gewinnen auch mal die Bösen

Stanley Kubricks Meisterwerk “Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben” ist natürlich eine beißende Satire auf den Kalten Krieg und Brigadegeneral Jack D. Ripper ist nur der symbolische Sündenbock für die politischen Kräfte, die am Ende dafür sorgen, dass die Welt in einem Atomkrieg untergeht. Ähnliche Symbolkraft dürfte auch Milos Forman im Sinn gehabt haben, als er Krankenschwester Mildred Ratched (Louise Fletcher) in “Einer flog über das Kuckucksnest” als Stellvertretung eines totalitären Systems installierte und dieses gegen Individualität und Freiheit gewinnen ließ.

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Auf einer ganz anderen Ebene begegnet uns das Böse in Michael Hanekes bewusst provokanten Gewalt-Studie “Funny Games”, die als Angriff auf unsere Sehgewohnheiten dem Guten auf der Bildfläche von vornherein keine Option auf einen Sieg gewährt. Auch wenn wir es gewohnt sind, uns im Normalfall so etwas von einem Film nicht gefallen zu lassen, regen doch auch kontroverse Werke und Beiträge, die bewusst auf ein Happy End verzichten zum Nachdenken an und können eine mehr als sehenswerte Abwechslung zum routinierten Feelgood-Film darstellen.