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Dieser verhängnisvolle Satz zerstörte das „Batman“-Universum

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Nach über 20 Jahren gefühltem Karrierestillstand meldete sich Michael Keaton 2014 mit der Hauptrolle in Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit) furios zurück. Seine Darbietung brachte ihm nicht nur eine Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller ein, sondern Keaton weiß sein Comeback seither auch mit weiteren Filmen (Spotlight, Spider-Man: Homecoming, The Founder) zu nutzen. Mit seiner jahrelangen Pause ist der ehemalige Batman-Darsteller nicht alleine, denn ausgerechnet der Dunkle Ritter selbst musste nach Keatons Abgang ebenfalls durch eine schwierige Zeit gehen.

Der nächste Batman-Film kommt nur unter einer Bedingung

Warum Michael Keaton das Cape einst an Val Kilmer für Batman Forever weiterreichte, enthüllte er nun in einem Interview mit The Hollywood Reporter. Ohne viel Umschweife oder blumige Worte gab er zu, dass das Drehbuch für den dritten Batman-Film in Folge einfach grauenvoll gewesen sei. Er wusste, dass es Probleme geben würde, als Regisseur Joel Schumacher den Satz äußerte: Warum muss alles denn so düster sein?.

Joel Schumacher sorgte für jahrelange Batman-Pause

Diese Haltung von Tim Burtons Nachfolger sollte noch weitreichende Konsequenzen haben. Batman Forever und Batman Robin wurden tatsächlich buntere Filme, doch sie gelten nicht ohne Grund als zwei der schlechtesten Comic-Verfilmungen aller Zeiten. Nachdem Joel Schumachers zweiter Beitrag zum Batman-Universum von Kritikern und Zuschauern zerfetzt wurde, dauerte es ganze acht Jahre, bis sich der Dunkle Ritter wieder auf die Leinwand traute.

Der neue Anlauf kam von Christopher Nolan, hörte auf den Namen Batman Begins und wurde zu einem großen Erfolg, der eine ganze Trilogie nach sich zog. Ob das wohl mit dem düsteren Ansatz zu tun hatte? Wer weiß…