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Die Kritiken zu „Suicide Squad“ sind da! Und sorgen gleich für die nächste Eskalation?

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Mit “Suicide Squad” schickt Regisseur David Ayer (“Herz aus Stahl“) ein Team von Bösewichten los, um den Tag zu retten. Der dritte Eintrag in DCs Kino-Universum kann mit beliebten Charakteren wie Harley Quinn und dem Joker aufwarten, die Besetzung ließt sich mit Namen wie Will Smith, Margot Robbie und Jared Leto ebenfalls vielversprechend.

So verrückt bereitete sich Jared Leto auf seine Rolle als Joker vor

Nach der langwierigen, ermüdenden Debatte um “Batman v Superman: Dawn of Justice” hoffen wohl alle, dass ein überzeugender Film folgt, der alle begeistern kann. Laut den ersten Kritiken zu “Suicide Squad” ist das jedoch nicht der Fall.

Die Kritiken zu “Suicide Squad” fallen größtenteils negativ aus

Beim Kritiker-Portal Rotten Tomatoes kommt “Suicide Squad” derzeit nach 69 Bewertungen auf einen Prozentsatz von 35 positiven Einschätzungen, im Schnitt vergaben die Kritiker 5,3 von 10 möglichen Punkten. Das ist zwar leicht besser als die Werte von “Batman v Superman: Dawn of Justice”, doch wenn man in die einzelnen Kritiken blickt, ist die Stimmung nicht gerade angetan.

IGN und The Hollywood Reporter kommen zu einer ähnlichen Einschätzung. Ihrer Meinung nach überzeuge “Suicide Squad” zu Beginn mit seinem Witz und seinem Stil, all das bricht dann allerdings im weiteren Verlauf ein, der mehr wie eine Aneinanderreihung von Klischees und bekannten Bildern wirke. Von dem positiven Anfang sei am Ende des Films so kaum noch etwas übrig.

Für Entertainment Weekly fühlt sich das Werk wie ein kleiner Schritt nach vorne nach “Batman v Superman: Dawn of Justice” an, obwohl es eben ein gewaltiger Sprung hätte sein können. Auch hier wird der Einstieg gelobt, da es gelinge, die verschiedenen Bösewichte gut zu etablieren. Letztlich sei aber die Mission, auf die sie geschickt werden, eine herbe Enttäuschung.

Für Variety liegt die Schuld am Scheitern von “Suicide Squad” nicht bei Regisseur David Ayer, da dieser sich wohl dem Stil der DC-Superheldenfilme beugen musste. Letztlich wirke der Film wie eine verrückte Version von “Sucker Punch“, den Zack Snyder inszeniert hat und der hier als Produzent beteiligt ist.

Aus all diesen negativen Einschätzungen hebt sich die Kritik von Empire heraus, die Gefallen an der Comic-Verfilmung fand. Hier werden zwar Aufbau und Handwerk bemängelt, die führen aber zu einem “So schlecht, dass es schon wieder gut ist”-Gefühl, dass diesem verrückten, dreckigen Film gut zu Gesicht stehe.

Das ist der Bösewicht in “Suicide Sqaud”

In den USA startet “Suicide Squad” am 05. August und in Deutschland am 18. August 2016. Sollten die Zuschauer den Film positiver einschätzen, dürfte uns wohl die nächste “Kritiker v Zuschauer”- und “DC-Fans v Marvel-Fans”-Debatte ins Haus stehen.