Loader


„Die Eiskönigin“: Disney-Prinzessin wurde für bizarre Werbung missbraucht

00

Was haben Elsa aus Disneys Die Eiskönigin Völlig unverfroren und die Droge Meth miteinander zu tun? Nun, bislang nicht sonderlich viel, was wohl auch das Beste für die lieben Kleinen ist. Die Fans der Eiskönigin werden aber im US-Bundesstaat Montana dennoch Zeuge, wie die beliebte Disney-Adlige mit dem gefährlichen Rauschmittel in Verbindung gebracht wird.

Die Eiskönigin 2: Fortsetzung zum Disney-Hit macht großen Schritt nach vorne

Die Anti-Drogen-Organisation The Montana Meth Project zweckentfremdete Elsa kurzerhand für eine neue Plakat-Aktion, mit der sie vom Konsum der Droge abraten will. Deswegen können Kinder und Erwachsene an einzelnen Straßen in dem US-Bundesstaat Montana eine ziemlich heruntergekommene Elsa sehen, die in Handschellen ein Polizeifoto machen muss. Einen Scherz lieferte man zu dem skurrilen Anblick gleich mit, denn in Anlehnung an das extrem beliebte Lied Let It Go (zu Deutsch: Lass jetzt los) stand auf dem Plakat Meth Just Let It Go!.

Elsa aus Disneys Die Eiskönigin wirbt für Anti-Drogen-Kampagne

Auch wenn die Zeichnung wohl kaum als qualitativ hochwertige Arbeit bezeichnet werden darf, ist Elsa darauf eindeutig zu erkennen. Zwar wird der Film als solcher nie erwähnt, doch spätestens der Wortwitz dürfte sämtliche Zweifel ausräumen, dass wir es hier mit der Eiskönigin zu tun haben, die nach ihrem Abenteuer ein paar Mal im Leben falsch abgebogen ist. Oder vielleicht hat auch ihre Liebe für Breaking Bad letztlich die Oberhand gewonnen.

The Montana Meth Project hat es sich laut der eigenen Website zum Ziel erklärt, den Erstgebrauch von Meth bei Jugendlichen zu reduzieren. Mit Elsa als unfreiwilliger Werbefigur könnte sogar eine noch jüngere Zielgruppe erreicht werden, denn wenn man seine geliebte Disney-Königin in Handschellen sieht, sollte das schon einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Aus diesem verrückten Grund wurde Disneys Die Eiskönigin verklagt

Man müsste eigentlich meinen, dass Disney gegen solche Werbebanner vorgeht. Da die Anti-Drogen-Organisation den Erstkontakt mit Meth bei Teenagern eigenen Angaben nach um bis zu 60% reduzieren konnte, sollten die Disney-Anwälte das Schreiben zum Allgemeinwohl lieber vorerst in der Schublade lassen.