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Die besten Filme 2016 – Das sind die Perlen des Jahres

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2016 war ein bombastisches Kinojahr. Mit Spannung erwartete Fortsetzungen, meisterhafte Neuinszenierungen, tiefgründige Romanverfilmungen Kinogänger in Deutschland waren der erfreulichen Qual der Wahl ausgesetzt. Auch diese Selektion von Filmen (geordnet nach Genre und Erscheinungsdatum) ist Folge von Hadern und Ringen. Die Auswahl offenbart eine beeindruckende Riege etablierter Regie-Urgesteine und anerkannter Jungtalente, die dieses Jahr aufs Neue überzeugten: Spielberg, Ozon, Villeneuve, Stone, Almodóvar, Iñárritu, Tarantino, Eastwood, Jarmusch, Dolan, die Dardenne-Brüder, die Coen-Brüder, Winding Refn, Ford, Allen. Mindestens. Und das schließt noch nicht die großen Namen ein, die uns vor der Kamera geboten werden.

Doku – Einblicke in fremde Welten

Raving Iran (29.09.2016)

Zwei DJs verfolgen ihre Leidenschaft für Techno in einem Land, das Rave-Partys und elektronische Musik mit Prügelstrafen ahndet. Als sie auf die größte Techno-Parade der Welt nach Zürich eingeladen werden, stehen sie vor der Entscheidung, ihr Land für immer zu verlassen.

The Beatles: Eight Days a Week – The Touring Years (15.09.2016)

Der Dokumentarfilm über die legendärste männliche Pop-Band der Welt zeigt bisher unveröffentlichte Mitschnitte ihrer Live-Auftritte.

Les sauteurs – Those Who Jump (17.11.2016)

Experimenteller Dokumentarfilm über die Einwanderungsversuche eines jungen Maliers in Richtung “Festung Europa”. Eindrucksvoll werden Aufnahmen aus der Perspektive der Flüchtlinge gegen Bilder von Überwachungskameras geschnitten und erzeugen eine kontrastreiche Schilderung derselben Momente.

 

Animation – alles, nur kein Kinderkram

Anomalisa (21.02.2016)

Der einfühlsame Stop-Motion-Film wurde für den Oscar 2016 als bester Animationsfilm nominiert und schafft es, ganz ohne “echte Menschen” das wahrhaft Menschliche in unseren modernen und oft anonymen Gesellschaften zu bereifen.

The Jungle Book (14.04.2016)

Die Wiederaufnahme des Disney-Klassikers als Realfilm zeichnet eine düstereres, geheimnisvolleres Porträt des tiefen Dschungels als seine Zeichentrick-Vorlage. Der kleine Menschenjunge Mowgli muss sich mit Hilfe seines “gemütlichen” Bärenfreundes Balou gegen die listige Schlage Ka und andere gefährliche Raubtiere schützen. Die weltberühmten Musical-Einlagen mit Hits wie “Probier’s mal mit Gemütlichkeit” sind selbstverständlich wieder mit von der Partie.

Ice Age – Kollision voraus! (30.06.2016)

Der fünfte Teil der Filmreihe um die Bande wilder Eiszeit-Tiere steht den anderen in nichts nach und treibt allein wegen der nicht enden wollende Jagd des Eichhörnchens Scrat nach seiner Haselnuss Tränen in die Augen.

Findet Dorie (29.09.2016)

Das Sequel zum Pixar-Welterfolg “Findet Nemo” konzentriert sich um Dorie, den schrulligen Fisch ohne jegliches Kurzzeitgedächtnis, die ständig vergisst, dass sie dringend ihre Familie sucht… aber wofür gleich wieder?

Kubo – Der tapfere Samurai (27.10.2016)

Der Stop-Motion Film aus dem Hause Laika (“Coraline“) brilliert dieses Jahr nicht nur mit herzerwärmenden Charakteren und atemberaubenden Set-Pieces (der Metall-Schädel ist mit 5m Höhe die größte Stop-Motion-Figur in der Filmgeschichte!), sondern auch mit einer brillanten Moral zum Ende der Geschichte. Im fernen Japan muss Kubo sein Schicksal selbst in die Hand nehmen und seinen Platz in der großen einsamen Welt finden.

 

Drama – Das facettenreiche Genre der großen Autorenfilmer

The Revenant (06.01.2016)

Independet-Regisseur Alejandro Iñárritu begibt sich auf Blockbuster-Terrain und inszeniert Leonardo DiCaprio, der sich sehr gelungen durch die Eiseskälte in Richtung Oscar schlägt. Zu Recht ist das Meisterwerk mit drei Oscars für Regie, Kamera und Hauptdarsteller ausgezeichnet.

The Hateful Eight (28.01.2016)

Der achte Film von Quentin Tarantino ist ein Schneewestern und Kammerspiel in 6 Akten, bei dem die Dialoge so scharf durch den Raum feuern, wie die Kugeln aus den Colts.

Die erfolgreichsten Filme 2016

Spotlight (25.02.2016)

Journalisten des “Boston Globe” decken Fälle von Kindesmissbrauch durch Priester auf, die die Kirche und ihre Anwälte zu vertuschen versuchen. Der Thriller erhielt den wichtigsten Oscar als “bester Film”, ebenso wie einen für das beste adaptierte Drehbuch. Es basiert auf einer wahren Recherche, die ihrerseits bereits mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde.

Son of Saul (10.03.2016)

Der wohl Aufsehen erregendste Holocaust-Film seit langem (oder jeher?) folgt der Hauptfigur Saul in seinem Alltag als KZ-Häftling. Mit der Handkamera dicht an seinem Gesicht, werden seine feinsten mimischen Regungen eingefangen und lassen alle Distanz zwischen Zuschauer und Figur schmelzen. Entwaffnender Ehrlichkeit statt Pathos, die auf dem Filmfest in Cannes für heftige Kontroversen sorgte, dem Drama aber einen Oscar und einen Golden Globe als bester fremdsprachiger Film einfuhr.

Raum – Liebe kennt keine Grenzen (17.03.2016)

Die Geschichte einer Mutter (Oscar-prämiert gespielt von Brie Larson), die in der Gefangenschaft eines Psychopathen einen Sohn großzieht, beruht auf wahren Begebenheiten. Nach fünf Jahren können beide aus ihrem “Raum” fliehen – doch die Wiedereingliederung ins Leben ist herausfordernd.

Monsieur Chocolat (19.05.2016)

Frankreich, 1900: Rafael Padilla (Omar Sy) ist der erste schwarze Clown. Der Ex-Sklave aus Kuba wird als lustige Kuriosität auch über die Landesgrenzen hinaus gefeiert. Eine interessante Auseinandersetzung mit Rassismus im Licht der damaligen Zeit.

Cafe Belgica (23.06.2016)

Das belgische Drama über zwei Brüder (Stef Aerts und Tom Vermeir) besticht nicht nur mit einem elektrisierenden Soundtrack, sondern auch der Symbiose zwischen Bild, Musik, Drama und Moral. Regisseur Felix Van Groeningen gelingt nach dem Oscar-nominierten “The Broken Circle” das nächste intensive Familiendrama über den Aufstieg einer ranzigen Bar zum Zufluchtsort für die heutige unruhige Generation.

Julieta (04.08.2016)

Pedro Almodóvar, der spanische Großmeister des Autorenfilms, gestaltet seinen 20. Film als Drama über 30 Lebensjahre einer Frau, die einen Tiefpunkt berührt. Ohne seine Figur in eine Ecke zu drängen, zeichnet die Langzeitbeobachtung ein nuanciertes Porträt ihrer Erlebnisse.

Snowden (22.09.2016)

Oliver StoneBiopic des Whisleblowers Edward Snowden (Joseph Gordon-Levitt), der als ehemaliger NSA-Mitarbeiter vertrauliche Dokumente an die Presse schleuste und damit 2013 einen weltweiten Skandal auslöste. Das Politdrama ergänzt den Dokumentarfilm Citizenfour von Laura Poitras um die persönlichen Motivationen und den beruflichen Werdegang des jungen Mannes bevor die NSA-Affäre ihn ins Exil zwang.

Frantz (29.09.2016)

François Ozon ist einer der bedeutendsten französischen Autorenfilmer der Gegenwart. Mit unerwarteten Plot-Twists hält er den Spannungsbogen von Anfang bis Ende, ohne die Story mit Aktionismus und Dramatik zu überladen. In der Zurückhaltung liegt die Eleganz seiner Erzählungen. Sein Kriegs-Liebesdrama in schwarz-weiß wirkt wie eine gekonnte Beschränkung aufs Wesentliche, ohne gekünstelte Nostalgie aufzudrängen.

American Honey (13.10.2016)

Energiegeladener Road Movie über eine Gruppe unzähmbarer Außenseiter, die die Welt auf ihre Weise erobern und ihren Träumen nachjagen, die niemand in ihrem früheren Umfeld hören wollte. Ein Grenzgang zwischen jugendlichem Leichtsinn und dem tief menschlichen Verlangen nach Freiheit, Toleranz, Akzeptanz und Geborgenheit.

Die Tänzerin (03.11.2016)

Der bildgewaltige Biopic über die avantgardistische Tänzerin Loïe Fuller (Soko), die ihre Kunst nicht in das Korsett der Konventionen zwängen lässt, erhielt stehende Ovationen des kritischen Publikums der Filmfestspiele von Cannes. Mit Lily-Rose Melody Depp in der Nebenrolle der Rivalin Isadora Duncan.

Soy Nero (10.11.2016)

Ein junger Mexikanerero (Johnny Ortiz) zieht für die USA in den Irak-Krieg, um auf diesem Wege endlich eine Greencard zu erhalten. Auf einer wahren Begebenheit beruhend, ist dieses Drama angesichts der gespannten politischen Lage an der US-mexikanischen Grenze von aktueller Brisanz.

Paterson (17.11.2016)

Jim Jarmuschs Film verzichtet auf große dramaturgische Höhen und Tiefen und konzentriert sich dafür auf die kleinen Bewegungen in der psychologischen Entwicklung seiner Hauptfigur Paterson (Adam Driver), einen Busfahrer, den das Dichten zumindest mental aus seiner Routine ausbrechen lässt.

Sully (01.12.2016)

Mit Tom Hanks als Pilot Chelsey B. Sully Sullenberger verfilmt Clint Eastwood die verblüffende Notlandung eines Passagierflugzeugs auf dem Hudson River in New York 2009. Wie durch ein Wunder kam niemand zu schaden – und doch muss sich Sully in einem nervenzehrenden Prozess vor Gericht behaupten.

Das unbekannte Mädchen (15.12.2016)

Mit dem Drama um eine junge Ärztin (gespielt von der hochgelobten Adèle Haenel), die sich unerwünscht in Mord-Investigation stürzt, wird das belgische Regie-Duo Luc Dardenne und Jean-Pierre Dardenne (“Zwei Tage, eine Nacht”) seinem Ruf als sozialkritische Filmemacher gerecht.

Allied – Vertraute Fremde (22.12.2016)

Brad Pitt gibt wieder den männlichen Part eines Agenten-Paares (wie bei “Mr. Mrs. Smith“), diesmal mit Marion Cotillard an seiner Seite. In den geheimen Intrigen des Krieges können die zwei Spione nur noch einander vertrauen, bis das Blatt sich wendet und ihre Liebe in Frage stellt.

Einfach das Ende der Welt (29.12.2016)

Nachdem Regie-Ausnahmetalent Xavier Dolan (I Killed my MotherMommy) bereits mit 16 Jahren auf dem Filmfest in Cannes als neues Regie-Genie gefeiert und ausgezeichnet wurde, hatte der Quebecer Jahrgang 1989 wenig Mühe, sein Familiendrama hochkarätig zu besetzen: Gaspard UllielMarion CotillardVincent CasselLea Seydoux und Nathalie Baye feiern ein apokalyptisches Fest der Emotionen.

Thriller Horror: Gruseln mit Stil

10 Cloverfield Lane (31.03.2016)

Eine junge Frau (Mary Elizabeth Winstead) fährt in eine ungewisse Zukunft und gerät bei strömenden Regen in einen Unfall. Sie erwacht in einem Bunker, angekettet und ohne jegliche Erinnerung, wie sie dorthin gekommen ist. Ein älterer Mann (unheimlich gut: John Goodman) stellt sich als ihr Retter vor und gibt ihr zu verstehen: In der Welt ist die Apocalypse ausgebrochen und sie wurde gerettet. Doch kann sie den Erzählungen Glauben schenken? Intensiv inszeniertes Thrillerdebüt von Dan Trachtenberg.

The Witch (19.05.2016)

Atmosphärisch dicht erzählt Neuling Robert Eggers von den zeithistorischen Ängsten im 17. Jahrhundert in New England. Eine Familie zieht an den Rand eines unheimlichen Waldes um sich eine neue Existenz aufzubauen. Unwissend, welche Gefahren in den Wäldern lauern, wird Tochter Thomasin (Anya Taylor-Joy) schnell der Magie bezichtigt.

Green Room (02.06.2016)

Kompromisslos erzählt schickt Jeremy Saulnier (“Blue Ruin“) eine Punk-Musikgruppe durch eine Höllentour, als sie zur falschen Zeit am falschen Ort einen Gig vor Neonazis spielen. Darauf folgt die knallharte, tabulose Abrechnung, die nichts für sanfte Gemüter ist. In einer seiner letzten Rollen sieht man Anton Yelchin, der kurz nach dem Release tragisch in einem Autounfall verstorben ist.

Conjuring 2 (16.06.2016)

Fortsetzung des erfolgreichen Horrorfilms The Conjuring Die Heimsuchung, indem das Dämonologen-Ehepaar Warren böse Geister in London jagt. James Wan inszenierte bereits den ersten Teil sowie die Horror-Hits Saw und Insidious

The Neon Demon (23.06.2016)

Nach “Drive” und “Only God Forgives” kann man von Regisseur Nicolas Winding Refn ein ebenso atmosphärisches wie abgründiges Filmspektakel aus Licht, Farben, elektronischer Musik, Gewalt, Sex, Coolness, Angst, Leidenschaft. Atemberaubend hübsch wandelt Elle Fanning wie eine Lichtgestalt durch die dämonische Welt der Mode, die sie buchstäblich auffrisst.

Shut In (15.12.2016)

So still und undurchdringlich wie der tiefe Schnee um das Haus der Kinderpsychologin Mary Portman (Naomi Watts) ist das Verhalten ihres jungen Patienten Tom (Jacob Tremblay), der sich in diesem unterkühlten Horror-Thriller als Ursprung des Grauens zu entpuppen scheint.

Nocturnal Animals (22.12.2016)

Modeschöpfer Tom Ford bringt nach “A Single Man” ein weiteres Drama auf die Leinwand, das sich am Genre des Psycho-Thrillers reibt. In den symmetrisch kadrierten Bildkompositionen ist nichts dem Zufall überlassen: Kostüm, Maske, Ausstattung und Kamerabewegung sind wie Stillleben der Perfektion und die Handlung rückt angesichts der Schönheit der Aufnahmen fast in den Hintergrund.

Komödien: Ernst zu nehmend fantasievoll

Hail, Caesar! (18.02.2016)

Die Brüder Ethan und Joel Coen lassen ihrer Kreativität im Hollywood der großen Studio-Zeit freien Lauf. Typisch für das Regie-Duo verstricken sich zahlreiche Handlungsstränge durch kuriose Zufällen und findige Intrigen zu einem ebenso komplexen wie absolut irrwitzigen Brei. Die unzähligen Bezugnahmen auf das filmische Erbe Hollywoods sind eine Freude und Herausforderung für jeden Cinephilen!

Toni Erdmann (14.07.2016)

Die deutsche Dramödie hat weit über die Landesgrenzen hinweg für Verzückung im Kinosaal gesorgt. Berührend, überraschend und urkomisch entwickelt sich der Konflikt grundverschiedener Weltanschauung zwischen ausgeflipptem Vater und disziplinierter Tochter, die wie zwei Magneten umeinander kreisen.

Captain Fantastic – Einmal Wildnis und zurück (18.08.2016)

Eine Familie lebt in ihrem eigenen Kosmos als Selbstversorger im Wald, bis ein Notfall sie zwingt, die Stadt aufzusuchen. Der Kulturschock für die naturverbundenen Kinder trägt den Witz und die Tragik zugleich, denn er regt zur kritischen Auseinandersetzung mit unseren modernen Gesellschaften an.

Die Unfassbaren 2 – Now You See Me (25.08.2016)

Der Mysterie-Thriller von 2013 erhält in seinem Sequel die Star-Besetzung aufrecht: J. Daniel Edwards (Jesse Eisenberg), Hanley Reeves (Isla Fisher), Jack Wilder (Dave Franco), Merritt McKinney (Woody Harrelson) und Dylan Rhodes (Mark Ruffalo) sind die “apokalyptischen Reiter”, die in Teil 1 Arthur Tessler (Michael Caine) seines Vermögens erleichterten. Nun bläst Sohn und Erbe Walter (Daniel Radcliffe) zum Racheakt an.

Swiss Army Man (13.10.2016)

Genreübergreifende Indie-Komödie über einen Toten (Daniel Radcliffe), der angespühlt auf einer einsamen Insel Freundschaft mit einem lebensmüden Gestrandeten (Paul Dano) schließt. Das Drehbuch sprudelt nur so vor Ideen und lockt zwei Schauspieler, die eher für düstere Genres bekannt sind, aus ihrer Nische.

Bridget Jones’ Baby (20.10.2016)

Die Frau, die Schokolade futternd von der großen Liebe träumte, ist im dritten Teil der romantische Comedy-Filmreihe zur selbstbewussten Frau gereift, die prima alleine klar kommt. Wäre da nicht das Baby in ihrem Bauch und die Frage, wer der Vater ist!

Cafe Society (10.11.2016)

Woody Allen hält sich auch in dieser Komödie an das, was er am besten kann: Wortwitzige, ironische Filme mit Seitenhieben auf seine eigene Kaste machen. Die Intellektuellen, die Künstler, das Filmbusiness, die ach-so-kosmopoliten Stadtmenschen bekommen allesamt ihr Fett weg in diesem überspitzten Porträt eines zähnefletschenden Hollywood-Business, das den jungen Drehbuchautor Bobby (Jesse Eisenbergeinschüchtert. Allem Sarkasmus zum Trotz bleibt der Film doch eine Ode Allens auf den faszinierenden Traum von Hollywood.

Die lustigsten Filme 2016

Science-Fiction Fantasy: Unergründlich, mystisch, schön

BFG – Big Friendly Giant (21.07.2016)

In Steven Spielbergs aufwendiger Verfilmung des niederländischen Kinderbuchklassikers von Roald Dahl kämpft das Waisenmädchen Sophie (Ruby Barnhill) um ihren Freund den freundlichen Riesen (Mark Rylance), der von bösen Artgenossen bedroht wird. Mit beeindruckenden Spezialeffekten zaubert Spielberg eine magische Märchenwelt auf die große Leinwand.

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind (17.11.2016)

Das erste Spin-off aus dem “Harry Potter“-Universum erzählt den turbulenten Werdegang des sympathisch-schrulligen Zauberers Newt Scamander (Eddie Redmayne), der bedrohte Zauberwesen schützt und erforscht. Das Spin-off situiert sich 60 Jahre vor Harry Potters Geburt und ist in New York angesiedelt, wo Muggels “No-Maj” (=no magic) heißen und das Amerikanische Zaubereiministerium die Zügel fest in der Hand hält.  

Arrival (24.11.2016)

Nachdenklicher Alien-Film von Denis Villeneuve (“Sicario, Prisoners, Blade Runner 2049), der vorrangig die Kommunikationsstrategie mit den Außerirdischen als ethische und politische Frage diskutiert. 

Rogue One: A Star Wars Story (15.12.2016)

Heiß erwartet die weltweite “Star Wars“-Fangemeinde das erste “Star Wars”-Anthology Film, der innerhalb des bekannten fiktionalen Universums eine neue Geschichte spinnt, die ungesehene Einblicke und Hintergründe offenbaren soll.

Weihnachtsfilme 2016 im Kino

Superhelden-Filme: Sie retteten 2016 die Welt (mehrfach)

Deadpool (11.02.2016)

In den USA und Deutschland unter den Top 10 der Kinocharts 2016, kann sich dieses “X-Men“-Spinoff als gelungen etabliert bezeichnen. Ryan Reynolds spielt Wade Wilson, einen Krebsleidenden, dem in einem dubiosen Wissenschaftsexperiment die Heilung angeboten wird. Was ihm verheimlicht wird: Er soll eine Kampfmaschine werden, die sklavenähnlich für ihre Schöpfer wütet. Wilson aka. Deadpool kann entkommen und geht auf Rachefeldzug.

The First Avenger: Civil War (28.04.2016)

Teil 3 der Marvel-Comicverfilmung um die Heldenfigur des Captain America ist der erfolgreichste Film an den US-Kinokassen in 2016 (Stand November 2016) und zog auch in Deutschland 1,7 Mio. begeisterte Kinozuschauer an.

Doctor Strange (27.10.2016)

Die Marvel-Comicverfilmung zentriert sich um Neurochirurg Dr. Stephen Strange, lobenswert gespielt von Benedict Cumberbatch, der im Tiefen Nepal zum Magier ausgebildet wird. Virtuos wird seine Magie mit visuellen Spezialeffekten in Szene gesetzt, die ästhetisch an “Inception” erinnern.