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Das hielt „Star Wars“ vor seinen Fans geheim

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Der echte Darth Vader

Die ikonische Stimme des Sith-Lords stammt im Original von James Earl Jones, der seine Rolle in Rogue One: A Star Wars Story erst wieder zum Besten gab. Unter dem Anzug steckte in der klassischen Trilogie bekanntlich jedoch der Bodybuilder David Prowse, der Darth Vader auch nicht sein Gesicht in Die Rückkehr der Jedi-Ritter leihen durfte (das gehörte Sebastian Shaw).

Alle lachen über diesen Star Wars-Fehler dabei ist es gar keiner!

Prowse hatte dennoch natürlich gehörigen Anteil an dem Bild, das wir alle von Darth Vader haben, immerhin sorgte er für dessen imposante Statur und Größe. Wenn Fans den mittlerweile 81-Jährigen jedoch sehen wollen, haben sie auf offiziellen Star Wars-Veranstaltungen ein Problem. David Prowse verkrachte sich nämlich mit George Lucas, weswegen dem Darth-Vader-Darsteller 2010 untersagt wurde, an solchen Events teilzunehmen.

Wer ist die andere Hoffnung?

Kurz nachdem Luke (Mark Hamill) in Das Imperium schlägt zurück Dagobah verlässt, sagt der Machtgeist von Obi-Wan (Alec Guiness) zu Yoda (Franck Oz), dass Luke ihre einzige Hoffnung sei. Yoda erwidert jedoch, dass es noch eine andere gebe. Fans vermuteten in der Folge, dass damit Leia (Carrie Fisher) gemeint sei, da sich immerhin im folgenden Teil herausstellt, dass sie Lukes Zwillingsschwester ist.

Sie kann hier jedoch nicht gemeint sein, da zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar war, dass Leia tatsächlich Lukes Zwillingsschwester ist. Stattdessen sollte eigentlich ein völlig neuer Charakter als neuer Skywalker in einem späteren Film etabliert werden. Ob Yoda also einfach generell diese ominöse Schwester meinte, die sich später als Leia entpuppte oder doch jemand vollkommen anderes im Sinn hatte, bleibt unklar.

Was ist die eigentliche Geschichte von Darth Vader?

Im ursprünglichen Drehbuch zu Das Imperium schlägt zurück gibt es ein Detail, das den wohl bekanntesten Twist der Filmgeschichte ruiniert hätte. Als Luke auf Dagobah ankommt, trifft er dort neben Yoda den Machtgeist von Obi-Wan und den seines Vaters. Eigentlich sollte Luke also nicht der Sohn von Darth Vader sein, was mittlerweile relativ bekannt ist.

Das wirft aber die unbeantwortete Frage auf: Welche Geschichte sollte der Sith-Lord stattdessen erhalten? War er tatsächlich Obi-Wans Schüler, der ihn verraten und Anakin Skywalker erschlagen hat? Und wer war dieser Anakin Skywalker, der nie der Dunklen Seite verfiel, wirklich?

Star Wars war einst weit vom kommenden Film-Meilenstein entfernt

Eine neue Hoffnung war 1977 einer der ersten Blockbuster, der Auftakt zu einem äußerst populären Franchise und letztlich ein riesiger finanzieller Erfolg. Das Risiko war für 20th Century Fox und alle Beteiligten jedoch enorm, denn niemand wusste, ob die Rechnung am Ende aufgeht.

Mit etwas Abstand muss man festhalten, dass sie das fast nicht getan hätte. Nicht nur, dass die ersten Drehbücher ein einziges Durcheinander ohne emotionalen Fokus oder Charakterentwicklung waren, auch nach allen Änderungen und dem Abschluss der Dreharbeiten gab es noch eine große Hürde: Der Schnitt. Das der letztlich glatt über die Bühne ging und wir Krieg der Sterne in seiner heutigen Qualität erhielten, verdanken wir zu einem großen Teil George Lucas’ Frau Marcia.

Die schockierende Wahrheit über Star Wars George Lucas

Sie arbeitete nicht nur aktiv am Schnitt, sondern überzeugte Lucas ebenfalls, viele zwischenmenschliche Momente im Film zu lassen. Zuvor hatte sie übrigens schon wichtige Änderungen an der Geschichte selbst vorgenommen. Bei den Prequels war sie leider nicht mehr mit George Lucas verheiratet, was deren Qualität rückblickend in einem neuen Licht erscheinen lässt.

Lando Calrissian, der Klon

Dank der Prequel-Trilogie hat George Lucas selbst beantwortet, worum es in den einst ominösen Klon-Kriegen ging. Zu Beginn war jedoch keineswegs vorgesehen, dass darin Klone gegen Droiden kämpfen und damit letztlich die Demokratie ausgehöhlt wird. Stattdessen hatte Lucas einst überlegt, Lando Calrissian (Billy Dee Williams) zu einem Klon zu machen, der mit anderen Veteranen die Kriege überlebt hat.

Was genau die Klon-Kriege sind, sollte dabei nie aufgeklärt werden und auch Lucas selbst war sich während der klassischen Trilogie nicht sicher, worum es dabei überhaupt ging. Lucas Ziel dabei, Lando zu einem Klon zu machen, war es, Leia einen Grund zu geben, ihm von Anfang an zu misstrauen. Anscheinend wäre die Prinzessin damit beinahe zu einer Weltraum-Rassistin geworden, die Klone nicht leiden kann. In einem späteren Film hätte man bei diesem Plan Lando dann vielleicht seinen eigenen Klon-Klan leiten lassen, womit wir viele Billy Dee Williams’ gleichzeitig auf der Leinwand gesehen hätten. Eigentlich schade, dass es zumindest dazu nie kam.