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Darum wurde uns Marvel-Bösewicht Loki in „Avengers 2“ vorenthalten!

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Als Joss Whedon die Dreharbeiten zu “Marvel’s The Avengers 2: Age of Ultron” beendet hatte, musste er sich im Schneideraum von so mancher Szene trennen. An einigen Stellen merkt man das dem Superhelden-Film von Marvel leider negativ an; beispielsweise wurde in der Kinofassung nie erklärt, warum Thor (Chris Hemsworth) bei der Traumsequenz in der Höhle unbedingt die Hilfe von Erik Selvig (Stellen Skarsgard) braucht.

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Zusätzlich fiel der Auftritt von Bösewicht Loki ins Wasser und Tom Hiddleston verriet nun in einem Interview mit Variety, warum uns der bislang beste Marvel-Bösewicht vorenthalten wurde.

“Als sie den Film in Testvorführungen gezeigt haben, sagte gleich das erste Publikum: ‘Oh, Loki kontrolliert Ultron!’. Kevin Feige und alle anderen bei Marvel dachten sich: ‘Nein, tut er nicht.’ Also glaubten sie, dass es einfach nur verwirrend wäre.”

Testpublikum verhinderte Auftritt von Loki in “Avengers 2″

Zur Erklärung: Bei Kevin Feige handelt es sich um den CEO von Marvel, der als Kontrolleur des Marvel Cinematic Universe (MCU) darauf achtet, dass die Filme zu einem stimmigen Gesamtbild passen. Wenn Zuschauer fälschlicherweise annehmen, dass Loki die künstliche Intelligenz Ultron (James Spader) beherrscht und sie verwirrt, wäre damit niemandem geholfen.

Auch wenn wir ungern auf eine weitere Darbietung von Tom Hiddleston als Loki verzichten, war es letztlich wohl die richtige Entscheidung, diese Szenen rauszulassen. Ihr Fehlen schadet dem Film nicht und da sich “Marvel’s The Avengers 2: Age of Ultron” ohnehin den Vorwurf gefallen lassen muss, überladen zu sein, können wir dankend auf weitere Nebenhandlungen verzichten.

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Zumal uns damit eh nicht die letzte Gelegenheit genommen wurde, Loki in Aktion zu erleben. Am 26. Oktober 2017 läuft in Deutschland “Thor 3: Ragnarok” an, mit von der Partie: Genau, Loki.