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„Blair Witch Project“: Fan-Theorie stellt Handlung des Horror-Klassikers auf den Kopf

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Der kritische Punkt bei Blair Witch Project ist, dass wir eigentlich nie sehen, was wirklich passiert. Ob man dies nun als spannenden Ansatz einstuft oder als Fehlentscheidung sei dahingestellt, denn wir wollen uns der Frage zuwenden, was denn nun überhaupt geschieht.

Dieses Blair Witch-Geheimnis ist 400 US-Dollar wert und wurde jetzt gelüftet!

Der YouTube-Kanal The Film Theorist präsentiert in einem detailreichen und verdammt lustigen – Video eine ausgeklügelte Theorie, laut der es in Blair Witch Project gar keine Hexe gab, wie das Ende uns glauben machen wollte. Stattdessen gingen alle unheimlichen Ereignisse einzig und allein auf das Konto von Josh (Joshua Leonard) und Mike (Michael C. Williams) die Heather (Heather Donahue) in den Wald gelockt haben, um sie dort umzubringen.

Blair Witch Project ist in Wahrheit die Geschichte zweier Mörder

Mit dieser Intention im Hinterkopf, ergeben viele merkwürdige Szenen aus Blair Witch Project plötzlich einen ganz neuen Sinn. Laut der Theorie sehen wir nämlich nicht, wie die drei langsam von den übernatürlichen Ereignissen in den Wahnsinn getrieben werden, sondern Josh und Mike manipulieren bewusst Heather, um diese in ihre Falle zu locken. Der Mythos der Blair Witch wird lediglich von den beiden Komplizen als Tarnung für ihre Tat genutzt.

Die Theorie selbst ergibt durchaus Sinn sofern man die Fortsetzung Blair Witch aus dem vergangenen Jahr aus der Gleichung nimmt. Dort werden die übernatürlichen Ereignisse entmystifiziert und wir erhalten eine Erklärung, wie die Blair Witch ihre Opfer umbringt. Wobei man immer noch argumentieren könnte, dass Josh und Mike den Mythos für ihre eigenen Zwecke missbrauchen wollten und dabei vielleicht unfreiwillig in den Bann der Hexe geraten sind.