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Auf dieser unheimlichen Geschichte basiert „The Ring “

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Dass Horrorfilme wie Texas Chainsaw Massacre oder Conjuring Die Heimsuchung auf wahren Ereignissen beruhen oder sich zumindest von der Realität haben inspirieren lassen, ist kein Geheimnis. Auch das The Ring-Franchise kann sich in diese illustre Reihe von Horrorfilmen einreihen, wie die Kollegen von Bloody Disgusting berichten.

360-Grad-Video lässt euch The Ring am eigenen Leib spüren

Echte Vorlage von The Ring ist bereits hunderte Jahre alt

Die Geschichte des verfluchten Videobandes und der aus dem Fernseher herauskriechenden Samara dürfte hinlänglich bekannt sein. Natürlich ist es nicht vorstellbar, dass im echten Leben ein verfluchtes Mädchen über solche Kräfte verfügt und dass es Fernsehapparate gibt, die über eine Exit-Funktion verfügen. Entsprechend ist es auch nicht dieser ikonische Move von Samara, der auf einer wahren Begebenheit basieren könnte, sondern die Geschichte des verfluchten Mädchens selbst.

Diese erschien zunächst als Roman von Kôji Suzuki, bevor sie dann erfolgreich verfilmt wurde. Der Roman wiederum basiert auf Ereignissen, die sich vor langer Zeit in der zwischen 1333 und 1346 erbauten Burg Himeji in Japan ereignet haben sollen. Auf der heutigen Touristen-Attraktion lebte eine Bedienstete namens Okiku, die sich – je nach Erzählung – in einem Brunnen ertränkt haben soll, um ihrem Herrn keine Liebesdienste erweisen zu müssen oder von diesem aus Wut über einen vermeintlichen Diebstahl gefoltert und ermordet wurde. Immer gleich ist in dieser Geistergeschichte allerdings, dass Okiku wieder aus dem Brunnen stieg und daraufhin ihren Peiniger terrorisierte.

Wie es mit Geistergeschichten üblich ist, ist nicht genau nachzuweisen, ob es tatsächlich zu diesem Mord auf der Burg gekommen ist. Da solche Sagen aber oftmals auf wahren Ereignissen beruhen, ist es durchaus denkbar, dass es zu einem solchen Verbrechen kam. Letztlich ist es euch und uns überlassen, wie viel Glauben wir der Geschichte des gepeinigten Brunnen-Mädchens schenken, sicher ist aber, dass sie als Vorlage für Samara in die Filmgeschichte eingegangen ist.

  Kurios: Jetzt könnt ihr eure liebsten Horror-Charaktere zum Frühstück essen!