Loader


„Angry Birds“ – die Review

00

Wenn man an ein Spiel denkt, das sich prima für eine Verfilmung eignet, steht der Handy-Knaller Angry Birds nicht gerade an erster Stelle. Für alle Nicht-Gamer: Ziel des unglaublich erfolgreichen Zeitfressers ist es, kleine bunte Vögel auf die Schlupfwinkel von fiesen Schweinchen zu schleudern. Diese haben dem Federvieh nämlich seine wertvollen Eier geraubt. Und sowas kann natürlich nicht hingenommen werden.

Den Reiz des Spieles machen dabei vor allem die verschiedenen Eigenschaften aus, mit denen ebendiese Angry Birds ausgestattet sind. Der eine explodiert einfach, der andere fungiert als Bumerang, der dritte kämpft mit explodierenden Eiern…

Aus dieser Verschiedenheit der Charaktere zieht auch der Kinofilm sein humoristisches Potential. Aufgehängt am roten Vogel Red – in Film wie Game ein Exemplar mit hohem Wutpotential – zeigt die CGI-Komödie den überwiegenden Teil des Films unterschiedlichstes Geflügel beim verzweifelten Versuch eines harmonischen Miteinanders auf ihrer paradiesischen Insel. Und das Erstaunliche daran: Das ist auch noch wirklich witzig.

Story? Egal! Der Stress mit den gierigen Schweinchen – eigentlich auch egal. Angry Birds besteht letztlich aus einer Ansammlung von computeranimierten Slapstick-Einlagen in 3D, ziemliche witzig animiert und gesprochen von prominenten Deutschen Schauspielern wie etwas Christoph Maria Herbst als Red. Und das genügt völlig, für gute eineinhalb Stunden Spaß ohne Tiefgang – dafür mit ziemlich vielen Lachern. Und dagegen lässt sich ja beim besten Willen nichts sagen. Muss ja nicht immer gleich ein Meisterwerk sein. Schallendes, schadenfrohes Gelächter ist ja auch schon was – und noch dazu meist seelisch ziemlich reinigend.

Der Trailer zu Angry Birds